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Werkschule auf Wachstumskurs Drucken E-Mail


 
Neues Führungstrio für Evangelische Werkschule Naundorf Drucken E-Mail

Wechsel an Vereinsspitze / Einrichtung jetzt erstmals mit Geschäftsführer

Vereinsvorsitzende Christiane Gnaudschun, Geschäftsführer Tobias Leißner und Schulleiterin Heike Bollmann (v.l.) stehen an der Spitze der Werkschule. Foto: Dirk HungerEin neues Dreiergestirn für die Evangelische Werkschule Naundorf: Christiane Gnaudschun ist jetzt Vorsitzende des Schulvereins, Heike Bollmann hat – gemeinsam mit Beate Langner- Ewers und Angelika Gollmer – die Schulleitung übernommen, und Geschäftsführer ist Tobias Leißner. Wobei seine Stelle des Geschäftsführers neu ist an der Naundorfer Einrichtung.

Der Verwaltungsaufwand nehme weiter zu und es sei an der Zeit gewesen, diese Arbeit zu professionalisieren, begründet Christiane Gnaudschun. „Bisher hat Uta Riese gut 20 Stunden pro Woche ehrenamtlich für die Schule gearbeitet. Das kann niemand weiter so leisten“, sagte sie. „Ich konnte mir das sofort vorstellen“, erinnert sich Leißner an den Moment, als er auf die Ausschreibung stieß. Die 50-Prozent-Stelle sei eine Herausforderung und lasse ihm gleichzeitig Raum für Familie und bisherige Aufgaben: Der 40-jährige Musikwissenschaftler ist auch Künstlermanager und Sänger im Vocalensemble Five Gentlemen. Weil er mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern im Mügelner Ortsteil Lichteneichen lebt, sei die kurze Entfernung zur Werkschule ein wichtiger Vorteil. „Das Konzept der Schule hat mich überzeugt – das unterstütze ich gerne“, so der neue Schulleiter. Ähnlich wie im Musikbetrieb seien Kreativität und Flexibilität gefragt: „Es gibt viel Arbeit hinter der Bühne, und der Unterricht ist dann das Konzert.“

Vereinsspitze, Schulleitung und Geschäftsführer haben viel vor. „Wir sind gut aufgestellt, mittlerweile können sämtliche Fächer von Fachlehrern abgesichert werden“, betont Heike Bollmann. Auch die Vernetzung zu anderen Einrichtungen gelinge. So seien drei Werkschüler einmal wöchentlich in der Schwetaer Apfelbaumschule, um Grundschüler in die PC-Arbeit einzuweisen, nennt sie ein Beispiel. Die Zusammenarbeit mit Grundschulen solle weiter forciert werden, kündigt Christiane Gnaudschun an. „Wir möchten auch im gesellschaftlichen Leben der Region präsenter sein“, nennt Geschäftsführer Tobias Leißner ein weiteres Ziel und kündigt Antrittsbesuche bei Vereinen und Einrichtungen an. Zudem wünsche man sich ein kontinuierliches Wachstum für die Schule. Bisher unterrichten 16 Lehrer und zusätzliche Honorarkräfte 60 Schüler. „Wir sind eine staatlich anerkannte Oberschule, das ist vielen Menschen nicht bewusst. Und dabei herrscht hier eine familiäre Atmosphäre. Und die gibt es auch noch, wenn wir 80 oder 90 Schüler haben“, meint Leißner. Davon können sich Interessenten demnächst selbst überzeugen: Am 7. November sind Viertklässler und ihre Familien von 10 bis 12 Uhr zum Werkschultag eingeladen.

Text: Jana Brechlin
Foto: Dirk Hunger
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 29.10.2015

 
Werkschultag zum Kennenlernen Drucken E-Mail

Zu einem Tag der offenen Tür wird am Sonnabend, dem 7. November, von 10 bis 12 Uhr in die Werkschule in Naundorf eingeladen. „Künftige Viertklässler sind mit ihren Eltern willkommen. Sie können einige Lehrer, Schüler und künftige Mitschüler kennenlernen“, teilt Markus Gnaudschun, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der Evangelischen Werkschule Naundorf, mit. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Unterrichtsräume und das Schulkonzept kennenzulernen. Für die Eltern besteht die Chance, ins Gespräch mit Lehrern und Vereinsmitgliedern zu kommen.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 26.10.2015

 
Gospelgesang zugunsten der Werkschule Naundorf Drucken E-Mail

Zu einem Gospelgesangs-Workshop wird am Freitagabend in die Kirche von Naundorf eingeladen. Thomas Neumeister aus Dresden führt in diese Kunst ein. "Wir wollen gemeinsam singen", wirbt er. Der Abend findet zugunsten der Freien Evangelischen Werkschule statt. Beginn des Workshops ist 19 Uhr. Bereits ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, afrikanische Produkte zu erwerben.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 16.09.2015

 
Freie Schulen pochen auf gleiches Recht Drucken E-Mail

Heute Aktionstag für ein neues Schulgesetz

Unter dem Motto "Noch so viel Schuljahr am Ende des Geldes" demonstrieren heute sachsenweit Schüler und Lehrer für ein gerechtes neues Schulgesetz. Hintergrund: Künftig sollen Träger freier Gymnasien 5790 Euro je Schüler und Schuljahr erhalten. Das entspricht 70 Prozent der Kosten für die Beschulung an einer staatlichen Schule. 70 Prozent des Schuljahres sind um den 15. April herum vorbei. Freie Grund- und Oberschulen sollen sogar noch weniger als 70 Prozent bekommen. Mit Plakaten, Bildern und anderen gut sichtbaren Signalen sollen freie Schulen darauf aufmerksam machen und dies mit Bannern und Plakaten auf dem Schulhof dokumentieren - Ziel ist eine gesteigerte Aufmerksamkeit, denn am Freitag steht das Gesetz voraussichtlich in Dresden auf der Tagesordnung im Landtag.

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Wie weiter nach der Grundschule? Drucken E-Mail

Die Viertklässler erhalten morgen ihre Bildungsempfehlung. Diese legt fest, ob ein Kind aufs Gymnasium oder die Oberschule kommt. Doch welche Bildungseinrichtung ist geeignet? Was ist bei der Schulwahl zu beachten? Um Eltern, die sich noch nicht festgelegt haben, die Entscheidung ein wenig zu erleichtern, bieten wir auf dieser Seite einen Überblick über Besonderheiten und Profile von Gymnasien und Oberschulen der Region.

Oberschule Naundorf Freie Evangelische Werkschule

Oberschule Naundorf - Freie Evangelische Werkschule - Foto: Dirk Hunger

Fremdsprachen: Englisch, Russisch
Besonderheiten: alternatives Schulkonzept; Lerngruppen; geringe Klassenstärke; Lehrer als Lernbegleiter; fächer- und jahrgangsübergreifender Unterricht; Morgen- und Abschlusskreis
Anmeldung: 2. bis 6. März Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag zusätzlich bis 18 Uhr

Schülerzahl: 68
Lehrerzahl: 14
Schulleiterin: Angelika Gollmer
Adresse: Mügelner Straße 8, 04769 Naundorf
Tel.: 03435/62103
www.evangelische-werkschule-naundorf.de

Vollständiger Artikel und Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 25.02.2015
Foto: Dirk Hunger

 
Lernen an der freien Schule Drucken E-Mail

Längst haben sich auch im Landkreis Nordsachsen freie Schulen etabliert. In Trägerschaft beispielsweise vom Evangelischen Schulverein, Montessori-Verein oder Cultus+ bieten sie Kindern und Eltern alternatives Lernen an. Wir stellen hier die sechs freien Schulen des Landkreises vor.

Evangelische Werkschule Naundorf

"Schule in freier Trägerschaft bedeutet, sich dafür einzusetzen, dass schulische Bildung dort verändert wird, wo sie zum Wohl der Kinder anders sein sollte", sagt Uta Riese. Die Vorsitzende des Trägervereins der Evangelischen Werkschule Naundorf betont, dass Eltern die Möglichkeit haben, in der Werkschule demokratisch auf das Geschehen Einfluss zu nehmen. Aufgrund der geringen Schülerzahl, die hin und wieder in der Kritik steht, sei es möglich, Talente der Kinder individuell zu erkennen und zu fördern.
Schulleiterin Angelika Gollmer sieht den Anspruch an die Pädagogen in ihrer Schule darin, ein partnerschaftliches Miteinander aller zu leben, die am Lernprozess beteiligt sind. "Fächerübergreifende Methoden ermöglichen einen lebendigen, praxisnahen, bewegten und damit bewegenden Unterricht", sagt sie. Lehrerinnen und Lehrer fungieren in der Werkschule als Lernbegleiter, hebt sie einen Unterschied hervor. Zudem stehe die christliche Wertevermittlung im Zentrum.

Nach dem Trägerwechsel im Jahr 2013 herrscht an der Schule Aufbruchstimmung. War einst die Fortführung des Schulbetriebs auf der Kippe, wurde inzwischen sogar ins Schulgebäude investiert - aufgrund verordneter Auflagen des Landratsamtes zum Brandschutz. Veränderungen gab es auch im pädagogischen Konzept. "Der sehr freie Ansatz der letzten Jahre wurde korrigiert. Es zeigte sich, dass unsere Schüler mehr klare Strukturen brauchen. Man kann freies Lernen nicht von jedem Schüler voraussetzen, der zu uns kommt", so Angelika Gollmer.

Mitglieder und Paten können den Schulbetrieb finanziell unterstützen. Vereinsmitglieder zahlen 42 Euro im Jahr, Fördermitglieder können 60 Euro oder mehr zahlen. Patenschaften unterscheiden sich in volle Patenschaften (60 Euro pro Monat) und halbe Patenschaften (30 Euro).

Evangelische Werkschule Naundorf, Mügelner Straße 8, 04769 Naundorf, Telefon: 03435621038,
Internet: www.evangelische-werkschule-naundorf.de,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Vollständiger Artikel und Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 11.02.2015

 
Freude über Theaterprojekt Drucken E-Mail

Wie jedes Jahr verwandelte sich die Turnhalle in Naundorf in ein Theater, schreibt Markus Gnaudschun.

Die Schüler probten und bauten für die Aufführung des Märchens "Der gestiefelte Kater". Der hieß diesmal Stanislaus. Dann kam der große Tag: Zur ersten Aufführung, zu der immer Kindergärten und Grundschulen eingeladen werden, war kein Platz mehr zu haben. Und auch zur Abendveranstaltung war die Halle gut gefüllt. "Applaus!" Ich liebe das Märchen vom gestiefelten Kater - vor allem, wenn er Stanislaus heißt und mit Theatermusik, Dampf und Lichteffekten daher kommt. Ein Erlebnis!

Ich als Schülervater bin froh über dieses Projekt, das einmal jährlich am Anfang des Schuljahres den Schülern die Möglichkeit gibt, interessenbezogen ein kreatives Gesamtwerk auf die Beine zu stellen: Rollen schreiben - oder umarbeiten, Schauspieler sein - in großen oder kleineren Rollen; Tontechnik, Lichttechnik, Bühnen- und Kulissenbau, Werbung, Maske und Kostüme - viele unterschiedliche Aufgaben. Eben ein Gemeinschaftswerk, an dem ich wachsen und mitarbeiten kann, je nachdem, wo ich als junger Mensch meine Stärken sehe und was ich mir zutraue.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 07.02.2015

 
Generalprobe für künftige Schüler Drucken E-Mail

Evangelische Werkschule lud jetzige Viertklässler zu Schnuppertagen ein

Kennenlernrunde in der Werkschule Naundorf. Foto: Dirk Hunger Schnuppertage für künftige Schüler der Werkschule Naundorf: Was die Mädchen und Jungen an dieser alternativen Bildungseinrichtung erwartet, davon konnten sie sich selbst ein Bild machen. Gestern und vorgestern wurden interessierte Viertklässler in den Unterricht der 5. Klasse integriert und erlebten dort den Schulalltag hautnah mit. "Wir konnten sieben Jungen und sechs Mädchen aus den Gemeinden Naundorf, Wermsdorf, Cavertitz, Hartha und aus der Riesaer Region begrüßen", freute sich Gabriele Schneider, die in Klingenhain zu Hause ist, über die Resonanz. Die 59-Jährige ist Vorstandsmitglied im Trägerverein Evangelische Werkschule.

Die künftigen Fünftklässler sowie eine Teilnehmerin, die bereits die 7. Klasse besucht, hatten zunächst in einer Kennenlernrunde die Gelegenheit, ihre Interessen kund zu tun. "Es sind alles aufgeweckte Kerlchen", stellte Gabriele Schneider wohlwollend fest und erfuhr, dass die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am liebsten Sportunterricht haben. So nutzten sie beispielsweise auch die Gelegenheit, Fußball zu spielen. "Das hat die Schüler schon überrascht, dass sie das bereits in der Frühstückspause durften", so Schneider. Doch auch andere Vorteile gegenüber dem Unterricht in einer herkömmlichen staatlichen Schule seien auf positives Echo gestoßen. "Meine Tochter Carmen besuchte zum Beispiel bis zur 10. Klasse die Werkschule und wechselte nach dem Abschluss zum Wirtschaftsgymnasium. Sie sagt, sie weiß zu schätzen, was sie hier hatte. Sie vermisst zum Beispiel das freie Arbeiten, die Mitbestimmung in Schulfragen sowie in Themenfragen", weiß die Klingenhainerin.

In der Evangelischen Werkschule Naundorf werden derzeit 68 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 von 14 fest angestellten Lehrern einschließlich Honorarkräften unterrichtet. Zur Verfügung stehe außerdem stundenweise eine Lerntherapeutin, die sich um Schüler mit nachgewiesener Lernbehinderung kümmere.
Während die meisten Schüler von außerhalb mit Bussen nach Naundorf kommen, gibt es für die Mädchen und Jungen aber auch alternative Möglichkeiten, wenn kein geregelter Schulbusverkehr möglich ist. "Wir haben Schüler aus der Döbelner Region, die mit dem Taxi kommen. Und aus der Wermsdorfer Ecke fährt ein Opa die Kinder zur Schule", nennt Schneider Alternativen. Die Schulleitung kümmere sich gemeinsam mit den Eltern um Lösungen für die Schülerbeförderung.

Text: Heinz Großnick
Quelle:
Oschatzer Allgemeine Zeitung 31.01.2015

 
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