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In der Schullandschaft gibt es ein neues Angebot Drucken E-Mail

Mutige Eltern aus Naundorf haben den Evangelischen Werkschulverein gegründet und wollen eine Mittelschule betreiben.

„Das Projekt nimmt Gestalt an. Entschieden ist noch nichts. Doch wenn es nach unseren Plänen geht, zieht im kommenden Schuljahr die Evangelische Werkschule in das Gebäude der Naundorfer Schule ein“ sagte Vorstandsmitglied Elisabeth Däbritz.
Im Mai diesen Jahres ist der Evangelische Werkschulverein gegründet worden. „Als fest stand, dass unsere Naundorfer Schule geschlossen wird, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, die Schule im Dorf zu erhalten“, erzählt Elisabeth Däbritz. Da sich im Nachbarort Schweta die evangelische Grundschule „Unterm Apfelbaum“ befindet, habe es sich angeboten, ein darauf aufbauendes Schulangebot zu machen. Dass die Vereinsmitglieder voll hinter der Sache stehen, beweisen zum einen ihre bisherigen erfolgreichen Aktionen und zum anderen der Mut ein Projekt, mit einem finanziellen Umfang von einer Million Mark, in ihre Hände zu nehmen. „Da eine Freie Schule in den ersten vier Jahren keine finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt, müssen wir das Geld selbst aufbringen. Das sind je Klasse pro Jahr 100.000 Euro“, sagte Elisabeth Däbritz. Dieses Geld will der Verein durch Spenden und Sponsorengelder zusammenbringen. Stiftungen wurden ebenfalls um Unterstützung gebeten. Auch die Gemeinde Naundorf stehe voll hinter diesem Projekt, so das Vorstandsmitglied. „Der Gemeinderat befürwortet dieses Vorhaben. Wir werden die Evangelische Werkschule unterstützen, in dem wir Zuschüsse zu den Betriebskosten geben und die Gebäude kostenlos zur Nutzung zur Verfügung stellen“, sagte der Naundorfer Bürgermeister Michael Reinhardt.

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Zehn Anmeldungen für Werkschule Drucken E-Mail

Positives Signal der Gemeinde Naundorf wegen Schulgebäude / Antrag bei Regionalschulamt gestellt

Vor der Naundorfer SchuleNaundorf. Entschieden ist noch nichts. Doch wenn alles nach Plan läuft, zieht im kommenden Schuljahr die Evangelische Werkschule in das Gebäude der Naundorfer Mittelschule ein. die dann geschlossen wird. Am 9. November laden die Vereinsmitglieder zum Informationsabend ein. Zehn Kinder aus dem Altkreis Oschatz sind bereits angemeldet.
„Eine fünfte Klasse mit maximal 25 Schülern ist unser Ziel“. sagt Elisabeth Däbritz aus Naundorf. Vorstandsmitglied im Evangelischen Werkschulverein. Neben den zehn Anmeldungen hat sie weitere mündliche Zusagen von Eltern erhalten, ihre Kinder in der Werkschule anzumelden. Diese soll die Kinder zum Haupt- und Realschulabschluss führen.
Noch fehlt dem Verein die Genehmigung für die Schule, doch der Antrag beim Regionalschulamt ist bereits gestellt Lehrerstellen der Verein will zwei Pädagogen fest anstellen und die übrigen auf Honorarbasis beschäftigen - sind bereits deutschlandweit ausgeschrieben. „Wir sind zuversichtlich, dass uns die Gemeinde das Gebäude der Mittelschule gibt“. sagt Elisabeth Däbritz.

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Eltern interessieren sich für neue Werkschule Drucken E-Mail

Der Evangelische Werkschulverein in Naundorf hat zum ersten Informationsabend großen Zuspruch.

„Das hatten wir nicht erwartet. Mehr als 100 Leute, darunter auch viele Kinder, waren gekommen, um sich über unser Projekt, eine Evangelische Werkschule im kommenden Schuljahr zu eröffnen, zu informieren", sagte Elisabeth Däbritz, Vorstandsmitglied im Verein. Nach einer Führung durch die Schule, schauten sich die. Erwachsenen eine Kurzfassung des Films „Treibhäuser der Zukunft“ an und die Kinder bereiteten einen Imbiss mit lauter leckeren und gesunden Sachen vor. Wer dazu keine Lust hatte, konnte Sandbilder oder Briefumschläge aus alten Kalenderblättern basteln. Auch die Murmelbahn aus Holz wurde von den Kindern gern in Anspruch genommen.
„Wir haben den Eltern unsere Konzeption vorgestellt, die Zuspruch fand“, so Elisabeth Däbritz. Außerdem galt es, jede Menge Fragen zu beantworten. „Alle Anmeldebögen, die ausgelegen haben, waren am Ende des Informationsabend ausgegeben. Wir gehen nicht davon aus, dass sich nun alle anmelden, aber das Interesse ist erst einmal da“, so Däbritz. Aus welcher Region die Gäste kamen, wurde nicht ermittelt.
Vor den Vereinsmitgliedern liegt in den nächsten Wochen noch viel Arbeit. Wichtig sei vor allem die Suche nach Sponsoren, um das Projekt finanziell bewerkstelligen zu können, so das Vorstandsmitglied.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung 01.11.2005

 
Hakenkreuze an Schulwänden Drucken E-Mail

46 rechtsextreme Straftaten 2004 an sächsischen Bildungseinrichtungen registriert

Dresden. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juni vergangenen Jahres in Leipzig. „Schlampe“, sagte eine Schülerin zu ihrer Lehrerin und legte mit antisemitischen Hetzparolen nach. Anschließend schüttete das Mädchen der Pädagogin Wasser ins Gesicht und beschädigte deren Auto. Tatort der Straftat war die 20. Mittelschule in der Bästleinstraße.

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Gewalt-Tatort Mittelschule Drucken E-Mail

Messer, Steine, Schusswaffen - interne LKA-Studie sieht brutales Vorgehen in Sachsens Schulen

Dresden. Sie werden geschlagen, getreten, gestoßen oder gewürgt - Kinder und Jugendliche an sächsischen Schulen werden oftmals Opfer brutaler Gewalt. Da ist zum Beispiel der Fall eines 15-Jährigen, der von einem Mitschüler im Juni vergangenen Jahres ohne Grund mit den Worten angegangen wurde: „Ich breche dir jetzt die Finger“. Danach ergriff der 16- jährige Täter die Hand des Schwerbeschädigten, nahm einen Zeigefinger und bog diesen, bis es knackte. Der Junge musste zum Arzt - Kapselriss. Das Beispiel stammt aus einer internen Studie des Landeskriminalamts (LKA) und soll die Hauptthese des 18 Seiten starken Papiers belegen: Die Bereitschaft zu Rohheitsdelikten an den Bildungseinrichtungen in Sachsen sei hoch - und die Hemmschwelle entsprechend niedrig. „Gewalt an Schulen und auf Schulhöfen im Freistaat Sachsen“ lautet der Titel, ein Lagebild für die Jahre 2003 und 2004. Fazit der LKA-Experten: „Die Täter gingen brutal vor und kamen zum Teil auch bewaffnet zur Schule, die Androhung und Anwendung von Körpergewalt ist beachtenswert.“

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Sachsens Mittelschulen - Gewalt hält an Drucken E-Mail

Schüler mit einem verbotenen Butterfly-Messer - die Ermittler sind über die Gewalt an Sachsen Schulen besorgt.Dresden (J.K.). Die Gewaltbereitschaft sächsischer Schüler ist weiterhin hoch. Zwar sank die Gesamtzahl der Straftaten an den Schulen im Freistaat im vergangenen Jahr um 254 Fälle auf 5013. Gleichzeitig nahmen Waffenmissbrauch, Erpressung und Freiheitsberaubung zu. Schwerpunkt der Straftaten sind die Mittelschulen. Das geht aus einer internen Studie des Landeskriminalamts (LKA) für 2003 und 2004 hervor.
Insgesamt registrierten die Ermittler in den zwei Jahren 10 300 Delikte in und an Schulen. Bei Raub, Körperverletzung und Sachbeschädigung lag nahezu jeder zweite Tatort im Bereich der Mittelschulen. Exakt waren es 1553 von insgesamt 3236 Fällen (47,6 Prozent). Wesentlich geringer betroffen waren Grundschulen (20,5 Prozent) sowie Gymnasien (11,9 Prozent). Laut LKA müssten Erzieher und Polizei auf die „anhaltend hohe Belastung der Mittelschulen mit Rohheitsdelikten“ reagieren. Nötig sei die Verstärkung der Präventivarbeit.

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Freie Werkschule beantragt Drucken E-Mail

Evangelischer Verein setzt auf Standort Naundorf / Noch keine Entscheidung des Gemeinderates


Oschatz/Naundorf. Das Projekt alternative Mittelschule im Raum Oschatz soll am Schulstandort Naundorf verwirklicht werden. Der Evangelische Werkschulverein hat beim Regionalschulamt Leipzig die Zulassung einer Schule in freier Trägerschaft beantragt, wie Vereinsvorsitzender Pfarrer Hans-Jörg Rummel informiert.
„Zwar hat sich der Gemeinderat von Naundorf noch nicht festgelegt, aber es gehen von dort positive Signale aus“, betont Rummel gegenüber der OAZ. Der Schulstandort Naundorf sei fest ins Auge gefasst worden. Eltern, die ihre Kinder ab 2006 in diese Schule schicken wollen, sollten sich jetzt anmelden. Das verpflichte zunächst zu nichts. Es sei aber wichtig. den Bedarf zu ermitteln. Die Mitgliedschaft in einer Kirche ist laut Rummel keine Voraussetzung. Das Schulgeld wird etwa 55 Euro monatlich betragen.

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Einladung Drucken E-Mail

Einladung zur Gründungsversammlung eines freien Schulvereins

Handzettel zur Gründungsversammlung

 

 

 

 
Gründung einer alternativen Mittelschule Drucken E-Mail
Oschatz. Die Lösung für eine alternative Mittelschule rückt näher. "Am 9. Mai um 20 Uhr sind alle interessierten Bürger in das E-Werk zur Gründungsversammlung eines Trägervereins eingeladen, der die Neugründung einer freien Mittelschale vorantreiben wird". schreibt Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel. Gesucht werden engagierte Leute, die sich für neue Wege in der Bildungslandschaft interessieren.
„Während die staatliche Bildungspolitik völlig einfallslos mit Streichung von Schulstandorten und Bildung von Massenschulen auf den Bevölkerungsschwund reagiert, sehen wir uns als Bürger in der Pflicht, nach Alternativen inhaltlicher und pädagogischer Art zu suchen. Den Kindern und Jugendlichen unserer Region soll die Chance auf individuelle und kleinteilige Bildung geboten werden.“
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