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"Wir müssen mehr zusammenrücken" Drucken E-Mail

Angelika Gollmer leitet seit 1. August offiziell die Evangelische Werkschule in Naundorf

Angelika Gollmer ist die neue Leiterin der Evangelischen Werkschule Naundorf. Die 61-Jährige möchte sich dafür stark machen, dass die Schülerinnen und Schüler in Naundorf noch mehr mitgestalten können als bisher. Gleiches gelte auch für die Eltern jetziger und künftiger Schüler. Foto: Sven Bartsch

Naundorf. Angelika Gollmer nimmt sich selbst nicht so wichtig. Für sie stehen die Schüler im Vordergrund. Die neue Leiterin der Evangelischen Werkschule möchte die Heranwachsenden stärker einbeziehen - und freut sich auf ihre neue Aufgabe.

Genau wie das Gros der Werkschüler pendelt Angelika Gollmer. Zwischen Naundorf, Riesa, wo sie eine Zweitwohnung hat und Hohenleipisch bei Elsterwerda spielt sich ihr Leben ab, das seit Sommer vergangenen Jahres um eine Station reicher ist. Da kehrte Gollmer zu dem zurück, wofür sie ausgebildet wurde - Unterrichten von Mathematik und Physik. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität Berlin stellte die in Bad Liebenwerda Geborene fest, dass das Schulsystem nicht das versprach, was sie erwartet hatte. Die Begeisterung für den Beruf, eingeimpft vom Vater, ebenfalls Mathematik-Lehrer, war jedoch da. Zwischenstationen wie die dreijährige Tätigkeit für die DDR-Kinder-Jugendzeitschrift "Technikus" und die spätere Arbeit als Sozialverantwortliche in einem Volkseigenen Betrieb haben sie nach eigenen Aussagen auf das vorbereitet, was sie nun tut - jugendgerechte Vermittlung des Lehrstoffs und Organisieren des Schulalltags.

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Uta Riese lädt ein Drucken E-Mail

Volkstanz zugunsten der Werkschule

Kommunikativ und unbeschwert geht es in der Volkstanzwerkstatt von Uta Riese zu. Sie soll den Fortbestand der Evangelischen Werkschule unterstützen. Die Vorsitzende des Trägervereins der Werkschule Naundorf lädt alle Interessierten zu diesem besonderen Angebot in die Räumlichkeiten der freien Mittelschule in der Mügelner Straße ein. Wie bereits in den vergangenen Monaten findet der Volkstanz traditionell regelmäßig am Montagabend statt. Wer beim Auftakt zu Beginn des neuen Schuljahres bei schottischen Rhythmen nicht dabei sein konnte, der sollte sich die folgenden Termine vormerken: 30. September, 4.November sowie Sonnabend, 30. November, zur Folk-Nacht in Oschatz. Erster Termin im neuen Jahr ist voraussichtlich der 27.Januar. "Sinnvoll ist es, bequeme Kleidung und Schuhe zu tragen und etwas Wasser für den Durst dabei zu haben", sagt Uta Riese. Beginn der Montags-Tanzabende ist jeweils um 20 Uhr, Ende gegen 21.30 Uhr. Die Kursleiterin bittet alle Teilnehmer um eine Spende zur Unterstützung der Werkschule Naundorf.

Text: Christian Kunze
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 29.08.2013

 
Schul-Aufbruch in Naundorf Drucken E-Mail

Evangelische Werkschule startet unter neuer Trägerschaft mit neun neuen Schülern

Gruppenbild auf dem Schulhof: Am Sonntag versammeln sich die Neuankömmlinge der Werkschule in Naundorf mit ihren Lehrern. Der Schulauftakt-Gottesdienst war zugleich Zeichen des Neuanfangs, nachdem der Wechsel der Trägerschaft in Rekordzeit vollzogen wurde. Foto: Dirk Hunger

Naundorf. Neue Schüler, neue Lehrer, neue Räume und neuer Träger: Für die Freie Evangelische Werkschule war der Auftakt des neuen Schuljahres gleichzeitig ein Aufbruch.

Pfarrer Markus Gnaudschun, selbst Vater eines Werkschülers, wählte in seiner Predigt beim Schulanfangs-Gottesdienst unter freiem Himmel am Sonntag auf dem Schulhof das Bild des Reiters, der, fest im Sattel sitzend, aus selbigem geworfen wird. "Wir alle - Lehrer, Eltern, Schüler und Vereinsmitglieder - sind nach der Ankündigung, dass der ehemalige Schulträger sich zurückzieht, aus dem Sattel geworfen worden. Aber nun sitzen wir wieder fest darin und können einen neuen Weg gemeinsam einschlagen", sagte er. Auf diesem Weg sei es notwendig, Ballast abzuwerfen, aber auch Bewährtes mitzunehmen. Ein Bild dafür, dass man sich von Eltern, Lehrern und anderen Wegbegleitern getrennt und neue hinzugewonnen hat.

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Glückselige Akteure in Naundorf Drucken E-Mail

Werkschule: Trägerwechsel genehmigt und Finanzierung gesichert

Großes Aufatmen im Werkschulverein Naundorf. Die Weiterführung der Werkschule ist jetzt gesichert. Der Werkschulverein bekam die Genehmigung für den Trägerwechsel. Jetzt nimmt er die Geschicke selbst in die Hand. Zum 31. Juli gibt der bisherige Schulträger, die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte (EBS), diese Aufgabe auf (wir berichteten).

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Notendurchschnitt 2,09 Drucken E-Mail

DAZ vom 17.07.2013Zur vergrößerten Darstellung bitte in das Bild klicken.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung 17.07.2013

 
Neuanmeldung und Wechsel ohne Bedenken möglich Drucken E-Mail

Finanzierung des Betriebs der Evangelischen Werkschule ab kommendem Schuljahr gesichert

Die Schülerinnen und Schüler des ersten Abschlussjahrgangs der Evangelischen Werkschule Naundorf beweisen, dass das alternative Konzept funktioniert. Sie feierten unlängst ihren Abschluss mit sehr guten, guten und befriedigenden Ergebnissen. Foto: T. BarthNach der plötzlichen Ankündigung des Trägers, die Evangelische Werkschule mit Abschluss des Schuljahres abzugeben, drohte die Einrichtung vor dem Aus zu stehen. "Inzwischen stehen die Signale zur Weiterführung auf Grün. Neuanmeldungen oder Schulwechsel sind wieder ohne Bedenken möglich", freut sich Markus Gnaudschun, Pfarrer in Lampertswalde, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss des Schulvereins und Vater eines Schülers. Die Trägerschaft übernimmt der Werkschulverein selbst, bestehend aus den Eltern der Schüler. Die Finanzierung des Schulbetriebs sei dank Spenden und Patenschaften abgesichert, so Gnaudschun. Für Familien mit engem finanziellem Budget gibt es die Möglichkeit der Schulgeldunterstützung oder gar Übernahme. Zur Wahl steht die "Förderung" von monatlich 60 Euro für einen Schüler, für eine "halbe" Patenschaft in Höhe von monatlich 30 Euro oder eine Schulpatenschaft über einen individuellen Betrag", sagt Vereinschefin Uta Riese. Gegenwärtig stimmt der Verein mit der Sächsischen Bildungsagentur letzte Schritte ab, um die staatliche Anerkennung der Schule nach dem Trägerwechsel zu Monatsbeginn zu gewährleisten, so die Vorsitzende gestern.

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Zweimal Bestnote für Werkschul-Absolventen Drucken E-Mail

Schulverein stellt Weichen für weiteren Betrieb

"Ich weiß nicht, wohin er mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt" - mit diesem Bibelzitat läutete Heike Bollmann am Mittwoch die feierliche Zeugnisübergabe der Absolventen der Freien Evangelischen Werkschule in der Turnhalle Naundorf ein. Die 15 Schülerinnen und Schüler des ersten Abschlussjahrgangs der staatlich anerkannten Ersatz-Mittelschule bekamen diesen Satz mit auf den Weg.

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Ein bronzener Engel zum Abschluss Drucken E-Mail

Feierliche Zeugnisübergabe für Absolventen der Freien Evangelischen Werkschule

Die Schulleiterin Ruth Möbius (links) gratuliert den Absolventen der Werkschule Naundorf, überreicht ihnen Zeugnisse und Blumen. Foto: Sven Bartsch"Eure Schulzeit war anders, aber nicht weniger gut oder schlecht als an anderen Schulen", sagte Heike Bollmann gestern den 15 Absolventen der Freien Evangelischen Werkschule Naundorf. Ihnen wurden in der Turnhalle feierlich die Abschlusszeugnisse überreicht. Die Werkschul-Lehrerin ging auf Probleme ein, die jeden in der Schulgemeinschaft betreffen, die mit Blick auf die Lernziele die gleichen wie an staatlichen Schulen und mit Blick auf den bevorstehenden Trägerwechsel in Naundorf individuell sind. Heike Bollmann erinnerte mit Requisiten aus Projekten des ersten Schuljahres an den Start der alternativen Mittelschule mit neun Schülern. Mut, Vertrauen, Glaube und Hoffnung, so die Lehrerin abschließend, seien die Begleiter ihrer Schulzeit gewesen. Und auf diese Aspekte des christlichen Menschenbildes könnten die Absolventen auch in Zukunft vertrauen.

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Rettungsschirm für Schule Drucken E-Mail

Ein Verein will die Werkschule Naundorf weiterführen - und sieht die Krise als Chance

Schüler der Werkschule Naundorf stimmen sich auf dem Sommerfest Ende Juni ein - auch auf eine gemeinsame Zukunft. Nach dem Rückzug des alten Trägers müssen noch viele Fragen geklärt werden. Foto: Sven FischerDas Schuljahr in Sachsen neigt sich dem Ende, vielerorts kehrt eine gewisse Ruhe ein. Nicht so in Naundorf bei Oschatz. Dort kämpft der Evangelische Werkschulverein um die Weiterführung des Schulbetriebs und steht vor einem arbeitsreichen Sommer. Nach dem Rückzug des Trägers, der Evangelischen gemeinnützigen Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte mbH, Mitte April ist unklar, wie es für die Mittelschule nach den Ferien weitergeht.

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