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Werkschule: "Die Finanzierung gedeiht" Drucken E-Mail

Gemeinderat Naundorf entscheidet über Schulhausnutzung / Benefizkonzert am 28. Juni / Keine Aussage zu Anerkennung

Die Zukunft der Werkschule ist ungewiss. Der Schulbetrieb hängt unter anderem von der Finanzierung, der Kooperation der Gemeinde und den Schülerzahlen ab. Foto: SBDie Bemühungen um den Erhalt der Freien Evangelischen Werkschule gehen voran. Die Gespräche mit der Kommune laufen, der Gemeinderat entscheidet am 27. Juni, ob und wie der Verein das Schulgelände weiter nutzen kann. Entscheidende Gespräche mit dem bisherigen Schulträger erfolgten, mit der Bildungsagentur stehe man ebenfalls in Kontakt, so Sven Fischer vom Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit beim Werkschulverein.

Derzeit trifft sich der Vorstand wöchentlich, es finden Lehrerberatungen und Bewerbungsgespräche statt. "Auch die Finanzierung gedeiht", so Fischer. Wer sich ein Bild von der Situation machen will, kann beim Sommerfest der Schule mit den Akteuren ins Gespräch kommen. Das beginnt am Freitag, dem 28. Juni um 18 Uhr. "Ab 20 Uhr aber setzen wir noch eins drauf", wirbt Fischer. Dann legen im Rahmen eines Benefiz-Konzerts gleich zwei Bands los: "Oli`s Rockband" und "First Scream". Beide Gruppen haben mit "Rock in der Kirche" bereits im vergangenen Jahr zugunsten der Schule das Naundorfer Gotteshaus gerockt und werden das dieses Jahr wieder tun. "Wir haben uns vorgenommen, an dem Abend die sonst übliche Gage der Künstler als Spende einzusammeln - für die Schule!", so der Wellerswalder weiter.

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Werkschulverein sucht neue Pädagogen Drucken E-Mail

Satzung wird überarbeitet / Stand bei Familientag in Oschatz

Die Bemühungen um den Erhalt der Freien Evangelischen Werkschule in Naundorf schreiten voran: Wie Sven Fischer, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand des Werkschulvereins, informiert, wird die Vereinssatzung im Moment gerade angepasst und überarbeitet. Hintergrund ist, dass der Verein die Trägerschaft für die Mittelschule übernehmen möchte, nachdem der bisherige Träger angekündigt hatte, sich zurückzuziehen. Geht es nach der Evangelischen gemeinnützigen Gesellschaft für Bildungs- und Sozialfragen (EBS), dann endet am 31. Juli der Schulbetrieb in Naundorf (wir berichteten). Die EBS, eine Tochter der Diakonie gibt für diese Entscheidung mangelnde Auslastung, die fehlende Wirtschaftlichkeit des Schulbetriebs sowie einen Sanierungsstau am Schulgebäude an. Um den Schulbetrieb ein weiteres Jahr aufrecht zu erhalten, seien 100000 Euro nötig.

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Volkstanzwerkstatt zu Gunsten der Werkschule Drucken E-Mail

Werkstatt mit Livemusik der Gruppe "Pjotr"

Die nächste Volkstanzwerkstatt in der Evangelischen Werkschule Naundorf findet am Montag, dem 27. Mai statt. Beginn ist 20 Uhr, dieses Mal mit Livemusik der Gruppe "Pjotr". "Wir proben für den Volkstanzabend am 24. Juni 2013 zum Johannisfest der evangelischen Kirchgemeinde in Grimma am Baderplan", teilt die Leiterin des Kurses Uta Riese mit.

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W wie weniger Drucken E-Mail

Evangelische Schulen bekommen in Sachsen vom Staat nur halb so viel Geld pro Schüler wie öffentliche Schulen. Das gefährdet ihre Existenz - und soll sich jetzt ändern.

Schüler der Evangelischen Werkschule in Naundorf bilden den Anfangsbuchstaben ihrer Schule. Das große W aber könnte auch für eine andere Frage stehen: Warum muss ihre Schule vielleicht schließen?Noch versuchen die Eltern, das Schlimmste zu verhindern. Doch wenn die Werkschule Naundorf im Juli schließen muss, könnte sie die Erste sein von einer ganzen Reihe freier Schulen mit einem ähnlichen Schicksal. Sachsen setzt die nicht-staatlichen Einrichtungen auf Magerkost, die Folgen sind in Naundorf zu besichtigen: Ein stark reparaturbedürftiges Schulgebäude, Fachkabinette noch aus DDR-Zeiten, Lehrergehälter deutlich unter denen staatlicher Kollegen und fehlende Chemie- und Geografielehrer.

Nur neun Schüler haben sich bis Mitte April neu für das ungewöhnliche Schulkonzept ohne Klassen und starren Unterricht, dafür mit viel Individualität und Praxis entschieden. Die Diakonie Leipziger Land als Trägerin der Mittelschule hätte für das neue Schuljahr ein weiteres Darlehen von über 90 000 Euro aufnehmen müssen - und zog die Reißleine. „Die Betriebskosten sind explodiert und die Gehälter steigen“, sagt die Naundorfer Schulleiterin Ruth Möbius. „Anders als bei den staatlichen Schulen sind unsere Zuschüsse nicht mitgewachsen. Die Kosten fressen uns auf.“

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Frühlingsgefühle und beste Rockstimmung Drucken E-Mail

Unsere Lehrer bemerken Veränderungen an den Schülern. Vielleicht gerade nach einem so langen Winter explodiert die Natur draußen in wenigen Tagen. Aber auch den Menschen gibt es neuen Schwung. Es gab eine Irritation: Der Träger verkündete „Schließung". Ein anderer Gedanke war aber einfach nicht gedacht worden.

Für uns als Verein hieß die Nachricht aber NUR: der Träger verabschiedet sich von der Trägerschaft. Das ist etwas ganz anderes, das lässt Türen offen!

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Rote Luftballons als Signal Drucken E-Mail

Naundorfer Werkschulverein stärkt Menschenkette bei Demonstration in Dresden

"Aufbruch Schule" lautet das Motto des Evangelischen Werkschulvereins Naundorf. Am Mittwoch fuhren Vertreter mit dem Zug nach Dresden zur Demonstration. Foto: PrivatSchüler, Lehrer, Eltern und weitere Vertreter des Naundorfer Werkschulvereins beteiligten sich am Mittwoch an der Demonstration des Aktionsbündnisses "Wir sind Schule" in der Landeshauptstadt. "Nach der Ankunft mit dem Zug am Bahnhof haben wir uns mit Unterstützern unserer Schule und Vertretern weiterer Schulen in freier Trägerschaft getroffen und sind dann über die Prager Straße durch die Innenstadt gelaufen", berichtet Sven Fischer vom Verein. "Dabei wurde aktiv auf unser Recht aufmerksam gemacht", ergänzt er. Am Königufer angekommen, gab es Aktionen, Tänze, Lobebühne und es traten Schülerbands auf. Höhepunkt des Zusammenhalts war eine Menschenkette über die Carolabrücke, die Augustusbrücke und das Terrassenufer. Als Zeichen des Protests habe man gemeinsam viele rote Luftballons steigen lassen, beim anschließenden Picknick die mitgebrachten Speisen miteinander geteilt, so Fischer weiter.

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Kommentar - Taub für Probleme freier Schulen? Drucken E-Mail

Wenn es um Bildung geht, dann rühmt sich der Freistaat Sachsen bekanntlich gern mit dem sehr guten Abschneiden bei Leistungsvergleichen zwischen den Bundesländern. Und auch die vielfältige sächsische Schullandschaft wird dabei gern ins Spiel gebracht. Leider sind das nur Lippenbekenntnisse, wie erneut die jüngsten Entwicklungen zeigen. Freie Schulen bekommen die Knausrigkeit besonders zu spüren und werden gegenüber den staatlichen Bildungseinrichtungen finanziell stark benachteiligt. Der vernünftige Menschenverstand sagt, dass dies auf Dauer nicht durchzuhalten ist. Wenn der Geldhahn immer mehr zugedreht wird, Lehrer für Hungerlöhne arbeiten und Eltern für ihre Sprösslinge noch tiefer fürs Schulgeld in die Tasche greifen müssen, ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Ein Alarmzeichen, das auch Vertreter des Naundorfer Werkschulvereins mit ihrer Demo-Beteiligung setzten. Hoffentlich stößt die Aktion nicht auf taube Ohren.

Von: Heinz Großnick
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 17.05.2013

 
Demonstration - Werkschulverein und Eltern in Dresden präsent Drucken E-Mail

Der Förderverein der Evangelischen Werkschule macht sich am Mittwoch in Dresden für die Gleichbehandlung von freien und staatlichen Bildungseinrichtungen stark. Der Ausgleich bei der finanziellen Unterstützung beider Schularten durch den Freistaat ist ein Aspekt der Demonstration des Aktionsbündnisses "Wir sind Schule" am 15. Mai, ab 15 Uhr in der Landeshauptstadt.

Nachdem sich der Träger der Werkschule, die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte zurückgezogen hat, wollen Verein und Eltern ab kommendem Schuljahr die Trägerschaft selbst übernehmen. Dafür bedarf es einer immensen finanziellen Unterstützung von etwa 96000 Euro, weiß Sven Fischer vom Vorstand des Vereines. Er ruft alle Interessierten auf, die Schule bei der Demonstration zu unterstützen. "Treffpunkt ist am 15. Mai, 13 Uhr an der Schule. Bisher ist noch nicht klar, ob wir mit einem Bus oder der Bahn fahren. Sollte kein Bus zur Verfügung stehen, geht es vom Oschatzer Bahnhof aus mit dem Zug weiter", sagt er. Gegebenenfalls könnten auch Fahrgemeinschaften gebildet werden, so Fischer.

Text: Christian Kunze
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 11.05.2013

 
Gespräch am Sonntag „Feuer und Begeisterung entfacht" Drucken E-Mail

Gabriele Schneider über 22 Eltern, Kraft und einen großen Schatz

Gabriele Schneider: „Wir sind eine starke Gemeinschaft." Foto: swb

Naundorf (SWB). Im SONNTAGS WOCHENBLATT-Gespräch erklärt Gabriele Schneider, Vorstandsmitglied des Evangelischen Werkschulvereins e. V, warum es sich lohnt, die evangelische Werkschule in Naundorf am Leben zu erhalten.

SWB: Dunkle Wolken zogen vor wenigen Wochen über die evangelische Werkschule in Naundorf. Was ist passiert?
Gabriele Schneider: Der Träger der Evangelischen Werkschule Naundorf, die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte mbH –eine Tochtergesellschaft der Diakonie Leipziger Land, ist unvermutet und plötzlich abgesprungen und stellt zum 31. Juli die Trägerschaft ein.

Was gab es für Gründe für diesen einschneidenden Schritt?
Wir hätten zu wenig Schüler, um wirtschaftlich und finanziell tragbar zu sein. Am Schulgebäude bestünden bauliche Auflagen.

Wie hat der Evangelische Werkstattverein e. V. dieser Hiobsbotschaft entgegengewirkt?
Wir haben einen Krisenabend einberufen. An diesem 16. April kamen Schüler der oberen Klassen, Lehrer, Eltern, Vertreter freier Schulen und der evangelischen Schulstiftung sowie der Superintendent – alles in allem 87 Personen – in der Aula der Schule zusammen.

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