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Benefizkonzert für die Werkschule Drucken E-Mail

Der Förderverein der Evangelischen Werkschule Naundorf kämpft um den Fortbestand der Bildungseinrichtung. Der Schulträger, die Evangelische Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte in Grimma hatte erklärt, die Schule am 31. Juli aufzugeben (wir berichteten). Um den Schulbetrieb in Vereinsträgerschaft zu sichern, braucht es finanzielle Unterstützung. Am Sonnabend, dem 27.April, findet ein Benefizkonzert zugunsten der Werkschule statt. Dann rockt die Oschatzer Band "Die Unkomplizierten" für den Erhalt der Schule. Die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit im Verein, Gabriele Schneider, lädt dazu alle Unterstützer in die Naundorfer Kirche ein. Das Konzert beginnt 20 Uhr, ab 19 Uhr sind Interessierte zu einem Imbiss und Gesprächen eingeladen.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 23.04.2013

 
Laufstark für Werkschule Drucken E-Mail

Florian Wittwer wirbt morgen bei Leipzig-Marathon für Erhalt der Bildungseinrichtung

Florian Wittwer startet morgen in LeipzigDahlen/Leipzig. Für ihn ist es die läuferische Taufe, für die Einrichtung eine wichtige Werbung - der Dahlener Florian Wittwer läuft morgen beim Leipzig-Marathon für die Werkschule Naundorf. Der 21-jährige Student will damit seine Kondition testen und ein Signal für Alternativen in der Schullandschaft setzen.

Wittwer ist trotz des Studiums der Politikwissenschaft in Chemnitz immer noch in der Region verwurzelt. Über den Lampertswalder Pfarrer Markus Gnaudschun und die Familie Turowski vom Burgcafé erfuhr er von den Schwierigkeiten der Werkschule: Da sich deren Träger zurückzieht, steht die Zukunft der Einrichtung auf der Kippe, vor allem finanziell wird es eng für die evangelische Schule (wir berichteten). Förderverein, Eltern und Schüler wollen allerdings für den Erhalt kämpfen. So wie Markus Gnaudschun. Der Lampertswalder Pfarrer schickt seit diesem Schuljahr seinen Sohn Aaron nach Naundorf und nennt die Alternative im Mittelschulbereich "eine klasse Sache". Aaron wolle unbedingt weiter dort unterrichtet werden, weil ihm das soziale Klima, das Lernkonzept und der Umgang zwischen Lehrern und Schülern so gefallen. "Kreativität steht hier hoch im Kurs", hat Gnaudschun beobachtet, "hier können sich Schüler auf einem anderen Weg zu sozial kompetenten, an selbstständiges Arbeit gewöhnte, kreative Persönlichkeiten entwickeln."

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Sondersitzung des Werkschulvereines Drucken E-Mail

Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung lädt der Evangelische Werkschulverein am 23. April in die Werkschule ein. "Es sollen Arbeitsgruppen gebildet, Aufgaben verteilt und die nächsten Schritte abgestimmt werden. Wir wollen eine breite Öffentlichkeit erreichen. Alle, die in unserem Sinne mitwirken wollen, sind eingeladen", so Gabriele Schneider vom Vorstand. Beginn ist 19.30 Uhr.

Text: Christian Kunze
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 19.04.2013

 
Trägerschaft für Werkschule abgelehnt Drucken E-Mail

Stefanie Schwaiger vom Evangelischen Schulverein Apfelbaum erläutert Gründe

Stefanie Schwaiger - Foto: Sven BartschDie Erhaltung der Evangelischen Werkschule Naundorf würde sich Stefanie Schwaiger, Vorsitzende des Evangelischen Schulvereines Apfelbaum sehr wünschen (wir berichteten gestern). Aber von einer Übernahme der Trägerschaft hält sie nichts. "Wir sind gefragt worden, ob wir die Trägerschaft übernehmen würden und haben das klar abgelehnt. Es sind so viele ‚Baustellen‘, die bearbeitet werden müssten, um eine Chance zu haben, dass die Schule weiterläuft. Außerdem müssten wir so viel Geld hineinstecken, so dass der Apfelbaumverein dann in zwei bis drei Jahren vielleicht pleite wäre", spricht die Mügelnerin Klartext. Priorität habe der Erhalt der Apfelbaumschule und das sei auch Vorstandsbeschluss.

"In der öffentlichen Wahrnehmung werden wir immer in einen Topf geworfen. Viele Menschen unterscheiden nicht, dass es zwei verschiedene Träger gibt, was die Werkschule und die Apfelbaumschule betrifft. Das sind zwei paar Schuhe", verdeutlicht Schwaiger und fügt hinzu: "Negative Auswirkungen auf unsere Schule befürchte ich nicht, weil wir unabhängig sind. Wir als Apfelbaumverein sind selbst Träger, machen alles vor Ort, tragen das Risiko und haben es selbst in der Hand." Dadurch werde auch ein Verlust an Informationen durch zusätzliche Wege zu einem anderen Träger vermieden. Unter den Mantel der Diakonie zu kriechen, sei für Schweta nie infrage gekommen. "Da haben wir uns konsequent geweigert."

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Zu wenig Geld für freie Schulen: Kirche droht Sachsen mit Klage Drucken E-Mail

Wegen zu geringer Finanzierung freier Schulen zieht die evangelische Kirche eine Klage gegen den Freistaat Sachsen in Betracht. Einige Schulen müssten mit der Hälfte des Geldes auskommen, das staatlichen Schulen zur Verfügung stehe. Die Schmerzgrenze sei erreicht, so Johannes Kimme, Präsi­dent des Landeskirchenamtes.

„Wir haben einen Finanzierungsstand erreicht, der uns überlegen lässt zu klagen“, sagte Kimme. In einer Information an die Landessynode heißt es: „Die gesetzliche Formel suggeriert eine Förderung von 80 Prozent der Personalkosten. Real liegt die Förderung nur bei 44 bis 57 Prozent je nach Schulart. Der Zuschuss für die Sachkosten sei „willkürlich“ auf 25 Prozent der berechneten Personalkosten festgelegt worden. Es gebe eine „erhebliche Diskrepanz“ zwischen Aufwendung und Zuschuss. Eine Erhöhung des Schulgeldes komme nicht mehr in Frage. Die evangelische Kirche ist mit 54 Schulen größter nichtstaatlicher Träger.

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"Kein Raum für Experimente" Drucken E-Mail

Naundorf: Werkschulverein plant Weiterführung des Schulbetriebs in eigener Trägerschaft

Naundorf. Die Evangelische Werkschule soll eine Zukunft haben - darauf einigten sich Eltern, Schulverein und andere Unterstützer. Ziel ist die eigenständige Finanzierung eines weiteren Schuljahres - und mittelfristig eine Übernahme der Trägerschaft durch den Werkschulverein. Der bisherige Schulträger aus Grimma zieht sich unter anderem aus finanziellen Gründen zurück.

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Kommentar - Konzept auf sichere Beine stellen Drucken E-Mail

Die Zukunft der Werkschule Naundorf steht auf Messers Schneide. Der Träger, die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte mbH Grimma, zieht sich zurück. Einen wirtschaftlichen Schulbetrieb hält Geschäftsführer Harald Bieling angesichts sinkender Schülerzahlen für unmöglich. Eine bittere Erkenntnis, die weder neu ist noch plötzlich wie aus heiterem Himmel kam. Die Verantwortlichen in Naundorf müssen sich eingestehen, dass sie Alarmsignale nicht wahr haben wollten. Jetzt muss eine umfassende Fehleranalyse erfolgen und ein neues Konzept auf sichere Beine gestellt werden, wenn die Schule in Eigenregie des Naundorfer Vereines eine Zukunft haben soll. Mit Sicherheit wird das keine einfache Aufgabe. Dafür ist die tatkräftige Unterstützung möglichst vieler Akteure nötig. Genauso wichtig ist es, die Schülerzahlen zu erhöhen. Das geht nur durch gezielte Aktionen, denn wer nicht wirbt, der stirbt bekanntlich.
© "Kein Raum für..." Seite 14

Text: Heinz Großnick
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 18.04.2013

 
"Schüler nicht vor die Tür setzen" Drucken E-Mail

Werkschule Naundorf: Reinhardt bedauert Träger-Entscheid / Benefizkonzert am 27. April

Naundorf. Das beabsichtigte Ende der Trägerschaft der Freien Werkschule Naundorf (wir berichteten) ist für die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte (EBS) ein "schwerer Abschied von einem Herzensanliegen". In Naundorf fände man eine Schule, "der gelingt, in der Kinder und Jugendliche gern lernen und zu starken, kreativen Persönlichkeiten heranwachsen können". Vor den Leistungen der Lehrerschaft, dem Engagement der Eltern und der Unterstützung des Fördervereins habe man großen Respekt, so Geschäftsführer Harald Bieling.

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Hiobsbotschaft für Werkschule Drucken E-Mail

Träger zieht sich aus wirtschaftlichen Gründen zurück / Förderverein kämpft um Fortbestand

Naundorf. Hiobsbotschaft für die Evangelische Werkschule: Die Evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte (EBS) beabsichtigt, die Trägerschaft für die Einrichtung zum Schuljahresende aufzugeben. Der Träger begründet die Entscheidung mit der geringen Auslastung und finanziellen Schwierigkeiten. Der Werkschulverein kämpft um die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs in Zukunft.

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