Presse 2005
„Finanzielle Entlastung“ aber auch „Schlag ins Gesicht“ Drucken E-Mail
Donnerstag, den 22. Dezember 2005 um 01:00 Uhr

Gemischte Reaktionen von Apfelbaum- und Werkschulverein auf Pläne von Kultusminister Steffen Flath zu freien Schulen

Mügeln/Naundorf. „Für uns ist es zu spät, aber ich bin sehr froh, dass Herr Flath einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat“, sagt Stefanie Schwaiger, Vorsitzende des Apfelbaumvereins, der die gleichnamige Grundschule in Schweta betreibt. Sachsens Kultusminister Steffen Flath hatte vorgestern angekündigt, Freie Schulen bereits nach drei Jahren zu bezuschussen. Seit 2001 müssen diese Schulen vier Jahre ohne staatliche Unterstützung auskommen, davor waren es nur zwei gewesen. Die Änderung ist Teil des neuen Privatschulgesetzes, das das Kabinett nun zur Anhörung freigegeben hat.
„Drei Jahre sind angesichts leerer Kassen ein sehr guter Kompromiss“, betont Stefanie Schwaiger. „Sie sind zu schaffen, aber es ist hart.“ Die Apfelbaumschule selbst steckt gerade im vierten Jahr – und eine Zeit lang sah es so aus, als könnte dieses das letzte werden. „Vier Jahre sind fast unmöglich zu schaffen“, sagt die Vereinsvorsitzende und betont, nach großen Anstrengungen der letzten Monate sei die Finanzierung für das Schuljahr nun aber gesichert.

Weiterlesen...
 
Flath will freie Schulen stärken Drucken E-Mail
Mittwoch, den 21. Dezember 2005 um 01:00 Uhr

Dresden. Mehr Möglichkeiten für freie Schulen, aber Einbußen für freie Berufsschulen: Diese Politik verfolgt das neue Privatschulgesetz, das gestern vom Kabinett nach internem Streit zur Anhörung freigegeben wurde. Einer der Knackpunkte: Die Wartefrist, bis der Freistaat Zuschüsse zahlt, wird von vier auf drei Jahre reduziert. 2001 war sie noch von zwei auf vier Jahre angehoben worden, was die Träger freier Schulen massiv bekämpften. Zudem soll das Schulgeld der Eltern nicht mehr auf die Zuschüsse angerechnet werden. Flath will damit die freien Schulen stärken. Sie seien „Motor für Bildungsreformen“, hätten oft eine „Vorbildfunktion“ für staatliche Schulen und seien eine „unverzichtbare Bereicherung der Bildungslandschaft“, lobte der Minister. Die Zahl der Schüler an Privatschulen stieg seit 1992 von 4400 auf 58 500. Heute besucht mehr als jeder Zehnte der sächsischen Schüler eine der 295 Privatschulen.

Weiterlesen...
 
Gegenwind aus der Umgebung Drucken E-Mail
Samstag, den 26. November 2005 um 01:00 Uhr

Werkschulverein arbeitet an Antrag für Mittelschule in Naundorf / Inzwischen 14 Anmeldungen

Naundorf. Der evangelische Werkschulverein hat bereits 14 Anmeldungen für die geplante Mittelschule erhalten. Doch ob aus dem Plan Realität wird, entscheidet sich erst kurz vor Beginn des kommenden Schuljahres, schätzt der Vorsitzende des Vereins Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel. Zurzeit arbeiten die Mitglieder an dem Antrag - und bekommen Gegenwind aus umliegenden Gemeinden zu spüren.
„Nicht alle Gemeinden lassen uns zur Werbung in ihre Grundschulen“, sagt Rummel. Dazu gehört die Stadt Mügeln. „Ich möchte nicht, dass der Verein in unserer Grundschule Info-Veranstaltungen abhält“, sagt Gotthard Deuse, der Bürgermeister der Stadt. Private Schulen hätten auch andere Möglichkeiten, Werbung zu machen. Er betont „Ich versuche meine Schüler hier zu halten.“ Prinzipiell sei Schulvielfalt nichts Schlechtes. „Die Goetheschule Mügeln ist für den Wettstreit aber gut gerüstet.“

Weiterlesen...
 
Lernen mit dem Hirn, Herz und Händen Drucken E-Mail
Montag, den 21. November 2005 um 01:00 Uhr

Rund 100 Eltern und Kinder aus der Region informieren sich über das Konzept der geplanten Werkschule in Naundorf

Naundorf . Mit so vielen Interessenten haben die Veranstalter nicht gerechnet: Rund 100 Väter, Mütter und Kinder drängten sich Mittwochabend in der Mittelschule Naundorf. Dort hatte der Evangelische Werkschulverein zur Infoveranstaltung eingeladen. Geht alles nach Plan, startet er in den Gebäuden kommendes Schuljahr eine alternative Mittelschule mit einer fünften Kasse. Noch laufen Anträge zur Genehmigung, staatlichen Anerkennung und finanziellen Unterstützung.
Ein greifbarer Erfolg hatte der Abend für den Werkschulverein: Zwei neue Vereinsmitglieder und Anmeldungen für die Schule. Nun sind 13 Jungen und Mädchen dafür angemeldet. Eine davon ist Anna, die Tochter von Rico Riese aus Mahlis, die noch die vierte Klasse der evangelischen Apfelbaumschule besucht: „Wir sind davon überzeugt wie es in der Apfelbaumschule läuft, unter anderem davon, wie die Eigenverantwortlichkeit gestärkt wird.“ Außerdem würden die Kinder gerne in die Schule gehen. Deshalb will er seine Tochter auf die Werkschule schicken, auch wenn sie eine Gymnasialempfehlung erhält.

Weiterlesen...
 
Neuer Mitbewerber um Mittelschüler Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. November 2005 um 01:00 Uhr

Schulgründung in Naundorf

Ostrau/Naundorf (mae/JM). Die Mittelschule in Ostrau bekommt weitere Konkurrenz. Wenn alles nach Plan läuft, zieht im kommenden Schuljahr die Evangelische Werkschule in das Gebäude der Naundorfer Mittelschule ein, die dann geschlossen wird. Zehn Kinder sind bereits angemeldet.
„Eine fünfte Klasse mit maximal 25 Schülern ist unser Ziel“, sagt Elisabeth Däbritz aus Naundorf, Vorstandsmitglied im Evangelischen Werkschulverein. Neben den zehn Anmeldungen hat sie weitere mündliche Zusagen von Eltern erhalten, ihre Kinder in der Werkschule anzumelden. Diese soll die Kinder zum Haupt- und Realschulabschluss führen.

Weiterlesen...
 
In der Schullandschaft gibt es ein neues Angebot Drucken E-Mail
Samstag, den 05. November 2005 um 01:00 Uhr

Mutige Eltern aus Naundorf haben den Evangelischen Werkschulverein gegründet und wollen eine Mittelschule betreiben.

„Das Projekt nimmt Gestalt an. Entschieden ist noch nichts. Doch wenn es nach unseren Plänen geht, zieht im kommenden Schuljahr die Evangelische Werkschule in das Gebäude der Naundorfer Schule ein“ sagte Vorstandsmitglied Elisabeth Däbritz.
Im Mai diesen Jahres ist der Evangelische Werkschulverein gegründet worden. „Als fest stand, dass unsere Naundorfer Schule geschlossen wird, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, die Schule im Dorf zu erhalten“, erzählt Elisabeth Däbritz. Da sich im Nachbarort Schweta die evangelische Grundschule „Unterm Apfelbaum“ befindet, habe es sich angeboten, ein darauf aufbauendes Schulangebot zu machen. Dass die Vereinsmitglieder voll hinter der Sache stehen, beweisen zum einen ihre bisherigen erfolgreichen Aktionen und zum anderen der Mut ein Projekt, mit einem finanziellen Umfang von einer Million Mark, in ihre Hände zu nehmen. „Da eine Freie Schule in den ersten vier Jahren keine finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt, müssen wir das Geld selbst aufbringen. Das sind je Klasse pro Jahr 100.000 Euro“, sagte Elisabeth Däbritz. Dieses Geld will der Verein durch Spenden und Sponsorengelder zusammenbringen. Stiftungen wurden ebenfalls um Unterstützung gebeten. Auch die Gemeinde Naundorf stehe voll hinter diesem Projekt, so das Vorstandsmitglied. „Der Gemeinderat befürwortet dieses Vorhaben. Wir werden die Evangelische Werkschule unterstützen, in dem wir Zuschüsse zu den Betriebskosten geben und die Gebäude kostenlos zur Nutzung zur Verfügung stellen“, sagte der Naundorfer Bürgermeister Michael Reinhardt.

Weiterlesen...
 
Zehn Anmeldungen für Werkschule Drucken E-Mail
Mittwoch, den 02. November 2005 um 01:00 Uhr

Positives Signal der Gemeinde Naundorf wegen Schulgebäude / Antrag bei Regionalschulamt gestellt

Vor der Naundorfer SchuleNaundorf. Entschieden ist noch nichts. Doch wenn alles nach Plan läuft, zieht im kommenden Schuljahr die Evangelische Werkschule in das Gebäude der Naundorfer Mittelschule ein. die dann geschlossen wird. Am 9. November laden die Vereinsmitglieder zum Informationsabend ein. Zehn Kinder aus dem Altkreis Oschatz sind bereits angemeldet.
„Eine fünfte Klasse mit maximal 25 Schülern ist unser Ziel“. sagt Elisabeth Däbritz aus Naundorf. Vorstandsmitglied im Evangelischen Werkschulverein. Neben den zehn Anmeldungen hat sie weitere mündliche Zusagen von Eltern erhalten, ihre Kinder in der Werkschule anzumelden. Diese soll die Kinder zum Haupt- und Realschulabschluss führen.
Noch fehlt dem Verein die Genehmigung für die Schule, doch der Antrag beim Regionalschulamt ist bereits gestellt Lehrerstellen der Verein will zwei Pädagogen fest anstellen und die übrigen auf Honorarbasis beschäftigen - sind bereits deutschlandweit ausgeschrieben. „Wir sind zuversichtlich, dass uns die Gemeinde das Gebäude der Mittelschule gibt“. sagt Elisabeth Däbritz.

Weiterlesen...
 
Eltern interessieren sich für neue Werkschule Drucken E-Mail
Dienstag, den 01. November 2005 um 01:00 Uhr

Der Evangelische Werkschulverein in Naundorf hat zum ersten Informationsabend großen Zuspruch.

„Das hatten wir nicht erwartet. Mehr als 100 Leute, darunter auch viele Kinder, waren gekommen, um sich über unser Projekt, eine Evangelische Werkschule im kommenden Schuljahr zu eröffnen, zu informieren", sagte Elisabeth Däbritz, Vorstandsmitglied im Verein. Nach einer Führung durch die Schule, schauten sich die. Erwachsenen eine Kurzfassung des Films „Treibhäuser der Zukunft“ an und die Kinder bereiteten einen Imbiss mit lauter leckeren und gesunden Sachen vor. Wer dazu keine Lust hatte, konnte Sandbilder oder Briefumschläge aus alten Kalenderblättern basteln. Auch die Murmelbahn aus Holz wurde von den Kindern gern in Anspruch genommen.
„Wir haben den Eltern unsere Konzeption vorgestellt, die Zuspruch fand“, so Elisabeth Däbritz. Außerdem galt es, jede Menge Fragen zu beantworten. „Alle Anmeldebögen, die ausgelegen haben, waren am Ende des Informationsabend ausgegeben. Wir gehen nicht davon aus, dass sich nun alle anmelden, aber das Interesse ist erst einmal da“, so Däbritz. Aus welcher Region die Gäste kamen, wurde nicht ermittelt.
Vor den Vereinsmitgliedern liegt in den nächsten Wochen noch viel Arbeit. Wichtig sei vor allem die Suche nach Sponsoren, um das Projekt finanziell bewerkstelligen zu können, so das Vorstandsmitglied.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung 01.11.2005

 
Hakenkreuze an Schulwänden Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. Juli 2005 um 01:00 Uhr

46 rechtsextreme Straftaten 2004 an sächsischen Bildungseinrichtungen registriert

Dresden. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juni vergangenen Jahres in Leipzig. „Schlampe“, sagte eine Schülerin zu ihrer Lehrerin und legte mit antisemitischen Hetzparolen nach. Anschließend schüttete das Mädchen der Pädagogin Wasser ins Gesicht und beschädigte deren Auto. Tatort der Straftat war die 20. Mittelschule in der Bästleinstraße.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2