Startseite Presse 2006 Neuer Standort aus unserer Sicht sinnvoll
Neuer Standort aus unserer Sicht sinnvoll Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Oktober 2006 um 01:00 Uhr

Stefanie Schwaiger vom Apfelbaumverein Schweta begrüßt Entscheidung des Werkschulvereines Naundorf

Stefanie SchwaigerSchweta/Naundorf. Der evangelische Schulverein „Apfelbaum" in Schweta begrüßt die Entscheidung des Werkschulvereines, sich für die Verwirklichung des Schulgründungsprojektes nach einem anderen Objekt umzusehen. Das erklärte gestern Vereinsvorsitzende Stefanie Schwaiger auf Anfrage der Oschatzer Allgemeinen.
Die Aufgabe des Standortes Naundorf sei folgerichtig, sagte sie. Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel hatte in der vergangenen Woche erklärt, den Standort aufzugeben, weil die Lage außerordentlich verkehrsungünstig sei. Der Verein wolle sich nun in Richtung Oschatz oder Ostrau orientieren. Beispielsweise käme die geschlossene Mittelschule in Ostrau oder die Mittelschule West in Oschatz für die Realisierung des Projektes in Frage. Außerdem werde intensiv nach weiteren Standorten Ausschau gehalten (die OAZ berichtete).
„Die Ankündigung war für uns keine Überraschung. Wir hatten im Vorfeld mit dem Werkschulverein gesprochen und auch eine Einladung zur Vorstandssitzung erhalten", erklärte Schwaiger und fügte hinzu: „Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, sich nach einem anderen Standort umzusehen." Schließlich benötige die Werkschule noch mehr Schüler als eine Grundschule, um den Bestand zu sichern.

Für den Apfelbaumverein habe die Entscheidung des Werkschulvereines unterdessen keinerlei Auswirkungen. „Das hat mit uns relativ wenig zu tun. Wir werden die Beziehungen und die Qualität der Zusammenarbeit weiter aufrecht erhalten", so die Vereinschefin. Dass der Standort Naundorf aufgegeben werde, sei zwar schade aber nicht zu ändern. Der Werkschulverein hat die Absicht, bereits im kommenden Jahr mit einer 5. Klasse und 25 Schülern zu starten. Partner des Vereins soll die evangelische gemeinnützige Gesellschaft für Bildungs- und Sozialprojekte mbH aus dem Muldentalkreis werden.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 05.10.2006