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Werkschulverein macht weiter Drucken E-Mail
Freitag, den 12. Mai 2006 um 01:00 Uhr

Projekt einer alternativen Mittelschule eventuell für 2007 geplant / Naundorf weiter im Blick

Naundorf (mae). Auch wenn aus der Werkschule zu Beginn des kommenden Schuljahres nichts wird – der Evangelische Werkschulverein macht weiter. Das beschlossen die Vereinsmitglieder auf ihrer Sitzung am Mittwochabend im Naundorfer Pfarrhaus. In der nächsten Zeit soll nun versucht werden, „die Basis für ein Schulgründungsprojekt zu erweitern", so der Vereinsvorsitzende und Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel.
Das bedeutet: „Wir überlegen, uns mit den christlichen Grundschulen in Döbeln und Riesa zusammenzusetzen." So hoffen die Vereinsmitglieder, den Kreis der möglichen Interessenten zu vergrößern. Die einzige christliche Grundschule im Altkreis Oschatz ist die Schwetaer Apfelbaumschule. Nachdem zwölf der 23 angemeldeten Kinder abgesprungen waren, hatte der Verein das Projekt, in Naundorf zum Sommer eine alternative Mittelschule zu starten, aufgegeben.

Wann die Vereinsmitglieder einen zweiten Versuch starten wollen, steht noch nicht fest: „Es ist durchaus möglich, dass wir es nächstes Jahr noch einmal versuchen", sagt Rummel. Wieder in den Räumen der Mittelschule Naundorf? „Es gibt derzeit keine Alternativen." Außerdem, so kündigt Rummel an, würden die Vorstandsmitglieder an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, damit sie ihre Arbeit effektiver gestalten könnten. Das Schulkonzept wollen sie ebenfalls überarbeiten und prüfen, ob sie zudem professionelle Beratung für die Schulgründung in Anspruch nehmen. „Wir denken, dass sich bis Ende des laufenden Schuljahres Konturen für eine neue Strategie herauskristallisieren", so Rummel.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 12.05.2006