Startseite Presse 2007 Für 2008 gibt es bereits 16 Neuanmeldungen
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Montag, den 29. Oktober 2007 um 01:00 Uhr

Tagesgespräch mit Elisabeth Däbritz vom Werkschul-Förderverein

Frau Däbritz, das Schuljahr ist in vollem Gange. Wie viele Schülerinnen und Schüler lernen gegenwärtig in der Evangelischen Werkschule Naundorf?
Wir haben zur Zeit neun Schülerinnen und Schüler in einer fünften Klasse. Diese werden von zwei festangestellten Lehrern sowie vier Honorarkräften unterrichtet und bekommen eine Ganztagsbetreuung.
Können Sie eine erste Bilanz der zurückliegenden Monate an Ihrer Einrichtung ziehen?
Wir sind sehr zufrieden! Sowohl die Resonanz als auch der tägliche Schulbetrieb lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Dennoch wartet noch viel Arbeit auf uns, um die gesteckten Ziel zu verwirklichen. Wir sind jedoch auf einem guten Weg.

Wie gestaltet sich der Unterricht mit so wenigen Schülern? Welche Vorteile sehen Sie?
Die Lehrer wie auch die Schüler sind begeistert. Es herrscht ein sehr familiäres Klima, in dem es allen Beteiligten Spaß macht zu lernen und zu arbeiten. Die Kinder sind traurig, wenn sie auf Grund von Krankheit nicht zum Unterricht kommen können. Da wir nur neun Kinder zu unterrichten haben, ist es uns sehr viel besser und intensiver möglich, auf Stärken und Schwächen einzelner einzugehen. Das erleichtert das Miteinander erheblich.
Worauf wird das Hauptaugenmerk im täglichen Unterricht und in der Ausbildung gelegt?
Wir bevorzugen in unserer Schule das praktische Lernen. Das heißt, dass wir bestrebt sind, das theoretisch vermittelte Wissen auch in der Praxis anzuwenden. So haben wir im Zuge des Deutschunterrichts eine eigene Schulbibliothek mit den Kindern aufgebaut. In Biologie stand das Anlegen eines Schulgartens sowie die Gestaltung des -geländes auf dem Lehrplan.
Welche Veranstaltungen und Vorhaben sind für die nähere Zukunft geplant?
Natürlich gibt es am 17. November wieder unseren monatlichen Werkstatt-Tag, an dem interessierte Kinder und Eltern Einblick in den Schulalltag nehmen können. Im Dezember steht erst einmal ein Weihnachtstheater auf dem Programm, dass die Kinder gemeinsam mit den Lehrern auf die Beine stellen.
Es gibt sicher auch Visionen für die Zukunft. Welche sind das?
Wir sind bemüht, eine schuleigene Druckerei, mit allem was dazu gehört, aufzubauen. Damit wird es in absehbarer Zeit möglich sein, dass wir eine eigene Schülerzeitung gestalten und auch im Hause drucken können. Unser Speisesaal wird ebenfalls renoviert und eine neue Schulküche eingebaut. Die Institution Werkschule soll weiter etabliert werden und wachsen. Besonders freut sich unser Team darüber, dass bereits heute für das nächste Schuljahr 16 Neuanmeldungen vorliegen.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung 29.10.2007