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Werkschule erbittet Hilfe Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. Juni 2007 um 01:00 Uhr

Tatkraft beim Arbeitseinsatz in Naundorf gefragt

Naundorf (HG). Die Ärmel wollen die Mitglieder des Werkschulvereins Naundorf am Sonnabend hochkrempeln, um die ehemalige Mittelschule in Naundorf für den Schulbeginn im September auf Vordermann zu bringen. „Wir haben diesen Arbeitseinsatz zusätzlich eingeschoben, denn die Zeit drängt", informiert Pfarrer Hans-Jörg Rummel, der zugleich Vorsitzender des Werkschulvereins ist. Doch nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern auch Eltern und weitere Interessenten werden um Unterstützung gebeten. Geplant sind Malerarbeiten im Klassenraum, Lehrerzimmer und Flur. Rummel bittet in diesem Zusammenhang, Arbeitsutensilien wie Eimer, Pinsel und Leitern nach Möglichkeit mitzubringen.
Der Sonnabend biete zugleich weiteren interessierten Bürgern die Möglichkeit, mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen und sich über das Schulprojekt zu informieren. Auch das Schulgebäude könne bei Bedarf in Augenschein genommen werden.

Und: Nicht nur tatkräftige Hilfe ist gefragt. „Wir suchen dringend Menschen, die uns mit Geldspenden unterstützen", appelliert Rummel. Der Schulbetrieb sei inzwischen zwar finanziell abgesichert, aber die Renovierungsarbeiten verschlingen nach seinen Angaben sehr viel Geld. So müsse beispielsweise auch eine neue Kücheneinrichtung angeschafft werden. Auf Wunsch werden den Bürgern auch Spendenquittungen ausgestellt, versichert der Vereinschef gegenüber der OAZ.
Unterdessen läuft die Vorbereitung für den Schulstart am 3. September auf Hochtouren. Arbeitsverträge für die Lehrer stehen laut Rummel kurz vor ihrem Abschluss, am Stundenplan werde gearbeitet, und der Termin für die Eröffnungsfeier stehe fest. Sie soll am 2. September um 16 Uhr in der Kirche Naundorf stattfinden.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 21.06.2007