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Zukunft hängt an Schülerzahl Drucken E-Mail
Mittwoch, den 07. März 2007 um 01:00 Uhr

Hans-Jörg Rummel sieht Finanzierung für Werkschule Naundorf als gesichert an

Hans-Jörg Rummel im GesprächNaundorf. Der evangelische Werkschulverein hält unbeirrt daran fest, im neuen Schuljahr die Werkschule in der ehemaligen Mittelschule Naundorf zu eröffnen. Darauf verwies Vereinsvorsitzender Pfarrer Hans-Jörg Rummel. Wichtigste Aufgabe sei jetzt die Schülerwerbung.
„Die Finanzierung der Schule kann als gesichert gelten. Die Bildungsgesellschaft als Träger hat die Zusage der Hausbank. Wir versuchen außerdem, eine Finanzierung unter Einbeziehung regionaler Banken hinzubekommen. Es würde uns alle freuen, wenn uns das gelingt, weil es immer gut ist, wenn ein Projekt regional getragen wird", sagte Rummel gegenüber der OAZ. Der Schule stehe nichts mehr im Wege, wenn auch die schulamtliche Genehmigung noch nicht erteilt sei. „Nach den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen kann aber einer Bekenntnisschule die Genehmigung nicht vorenthalten werden, wenn sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllt", verdeutlichte Rummel.
Vor diesem Hintergrund möchte er bei den Eltern um Vertrauen werben, ihre Kinder der Werkschule anzuvertrauen. Rummel: „Allein daran, ob Eltern und Schüler das alternative Bildungsangebot der Evangelischen Werkschule wahrnehmen, entscheidet sich die Zukunft dieses Projektes."

Die Schule stehe allen Kindern offen, ganz gleich, ob sie einer Kirche angehören oder nicht. Es sei auch möglich, die Kinder nach dem 16. März anzumelden. Denn die Anmeldefrist, die für Schulen in kommunaler Trägerschaft gilt, sei für den Werkschulverein nicht bindend. Das Angebot richte sich an alle Schüler im Altkreis Oschatz.
Der Werkschulverein werde bei Bedarf eine Schülerbeförderung vom Oschatzer Busbahnhof zur Schule Naundorf und zurück organisieren.
Auch das Schulgeld in Höhe von 56 Euro monatlich soll laut Rummel niemanden abschrecken und kein Hinderungsgrund sein. „Wenn Eltern das Geld nicht aufbringen können, wird der Förderverein in der Lage sein, Paten zu finden. Es gibt bereits Signale zur Unterstützung von Privatpersonen und Institutionen."
Eine gute Gelegenheit, sich umfassend über die Werkschule zu informieren, besteht beim Tag der offenen Tür am Sonnabend von 10 bis 13 Uhr. Die Eltern und Schüler haben die Gelegenheit, die Schule zu besichtigen und sich aus erster Hand zu informieren, was die Evangelische Werkschule zu bieten haben wird.
Außerdem soll den Gästen an diesem Tag die künftige Schulleiterin vorgestellt werden, und die Eltern können ihre Kinder gleich anmelden.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 07.03.2007