Startseite Presse 2008 Tombola mit 380 Preisen beim Weihnachtsmarkt Naundorf
Tombola mit 380 Preisen beim Weihnachtsmarkt Naundorf Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. Dezember 2008 um 01:00 Uhr

Heimatverein des Ortes und Fischereiverein Raitzen mit breitem kulinarischen Angebot für die Besucher

Weihnachtsmarkt NaundorfNaundorf. Dass ihm die Stimme nicht versagte, grenzt an ein Wunder. Über Stunden verteilte und kommentierte Volker Buschmann, Vorsitzender des Heimatvereins, 380 Preise, die Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten. Fast ein ganzes Dorf und viele der Gäste wurden Gewinner der Tombola.
„Wir gehen hier nie leer aus, haben immer drei bis vier Gewinne. Im letzten Jahr hat mein Sohn sogar das große Los mit dem Hauptpreis, einem Fahrrad, gezogen“, schwärmt Helga Schwiontek. Sie kommen schon seit 15 Jahren zum Naundorfer Weihnachtsmarkt immer am zweiten Adventssonntag. „Hier ist es am schönsten! Die Lose kosten 50 Cent, Kaffee und Kuchen gibt's im Pfarrhaus für je 50 Cent, der Glühwein ist mit einem Euro bezahlt. Wo gibt's das noch“, lobt die Mügelnerin.
Nach langer Pause konnte endlich auch Odette Linke mal wieder dabei sein: „Ich arbeite als Klavierlehrerin und da war ich immer selbst im Einsatz. Umso schöner ist es heute, dass ich alte Bekannte und Schulfreunde wieder treffe.“ Die einstige Naundorferin hatte zur Andacht in der Kirche zwei Soli gesungen - ihr Beitrag zur Gestaltung des Nachmittages, um den Verein damit zu unterstützen.

Wie viel Mühe dahinter steckt, bis alles gelingt, weiß sie von ihrer Mutter Beate Schurich. Die stellvertretende Vorsitzende verkaufte am Kräppelchenstand, der wie fast alle anderen auch vom Heimatverein betreut wurde. „Wir verkaufen Glühwein, Quarkspitzen, Fischbrötchen und Bratwurst. Auch die Naundorfer Besonderheit, Saft, Gelee, Likör und Suppe aus Holunder fehlt natürlich nicht“, erklärte sie.
Gut gekauft wurde auch geräucherter Karpfen und Forelle am Stand des Fischereivereins Raitzen. Die Hobbyangler hatten die Fische allerdings nicht selbst geangelt, sondern von Zeithain bei Riesa geholt. „Geräuchert haben wir sie aber in unserem Ofen“, verriet der Vereinsvorsitzende Joachim Kayser.
Dichtes Gedränge herrschte bei der Ökologischen Station, wo Kinder Geschenke basteln, Futterhäuschen zusammenbauen, Kerzenziehen konnten und die Großen ins Gespräch kamen. Selbst gebackene Plätzchen und Kinderpunsch verkauften die Schüler der Evangelischen Werkschule. „Das haben sie mit Ausdauer richtig gut gemacht“, lobte Gabriele Schneider, stellvertretende Vorsitzende des Werkschulvereins. „Dieser Weihnachtsmarkt ist was Besonderes, hier treffen sich alle Generationen und alle haben irgendwie mitgeholfen“, sagt auch Kerstin Gey, Allgemeinärztin und Vereinsmitglied.

Quelle:Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 09.12.2008
Foto: Dirk Hunger