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Problem Schülerbeförderung Drucken E-Mail
Dienstag, den 18. November 2008 um 01:00 Uhr

Werkschultag mit rund 30 Besuchern / Schnupperstunde zum Thema Märchen

Frau Jelinek mit KindernKinder aus Nachbarlandkreisen, die die Evangelische Werkschule in Naundorf besuchen, erhalten für die Beförderung keinen Zuschuss. Außerdem verkehren keine Busse über die Kreisgrenzen hinweg. Über diese Probleme diskutierten Vertreter der Schule, des Werkschulvereins und Eltern beim Werkschultag am Wochenende. „Eine Lösung haben wir aber nicht gefunden“, sagte Gabriele Schneider, stellvertretenden Vorsitzende des Werkschulvereins.
Dieses Schuljahr würden Kinder aus Richtung Döbeln und Leisnig zusammen von Taxis gebracht und geholt. Das sei auf die Dauer aber zu teuer. Darüber, wie die Beförderung im kommenden Schuljahr geregelt werden soll, soll noch im Verein diskutiert werden. Und auch, ob er einen Zuschuss zahlen kann.
Insgesamt zog Schneider eine positive Bilanz des Werkschultags: „Es ist schön, dass inzwischen kein Kommen und Gehen mehr herrscht, sondern wir zwei Stunden gemeinsam gestalten konnten.“ Deutschlehrerin Linda Jelinek hielt eine Schnupperschulstunde zum Thema Märchen, Lehrer und Schüler führten interessierte Erwachsene und Kinder durch die Schulräume und beantworteten deren Fragen. Insgesamt kamen 30 Menschen in der Schule zusammen, da runter neun Kinder. „Es war eine bunte Mischung aus Leuten, die noch nie da waren, und Eltern, die ihre Kinder vorangemeldet haben“, so Schneider.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 18.11.2008
Foto: Sven Bartsch OAZ