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Werkschule bietet Schülertransport Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Oktober 2008 um 01:00 Uhr

Am Sonnabend wird zum Werkschultag nach Naundorf eingeladen

Die Evangelische Werkschule Naundorf konnte in diesem Jahr 20 neue Fünftklässler begrüßen. Sie kommen zum Teil aus der Gemeinde Ostrau. Weitere Neulinge sind willkommen, zumal das Problem des Schülertransportes geklärt ist.
Einen Linienbus zwischen dem Norden des Altkreises Döbeln und Naundorf besteht nicht. Für Schüler aus der Region gibt es deshalb die Möglichkeit, mit einem von der Schule eingerichteten Fahrdienst nach Naundorf zu kommen. „Dafür haben wir uns mit einem privaten Unternehmen zusammengetan“, sagt Gabriele Schneider, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Schule. Derzeit würden schon einige Jungen und Mädchen aus der Gemeinde Ostrau die Naundorfer Schule besuchen. „Derzeit kostet der Transport aus dieser Region um die 30 Euro im Monat“, so Schneider. Wenn sich allerdings mehr Eltern beteiligen würden, könnten die Preise noch sinken.

Am kommenden Sonnabend steht ab 9.30 Uhr der Werkschultag auf dem Programm. „Mit solchen Tagen soll der Unterricht auch für die Eltern erlebbar gemacht werden“, so Schneider. Diesmal gestaltet Heike Bollmann den Tag, sie unterrichtet Kunst und Musik und leitet das Theaterprojekt und die Druckerei der Schule.
In der Werkschule lege man besonderen Wert auf die individuelle Förderung der Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und auf den praktischen Bezug allen Lernens. „Der Sächsische
Schulplan wird aber in jedem Falle eingehalten“, so Schneider. So sei ein späterer Wechsel auf ein Gymnasium beispielsweise jederzeit möglich. „Bei uns sind aber alle Schüler willkommen, die von der Förderschule genau wie die vom Gymnasium“, sagt Schneider. Insgesamt lernen in Naundorf derzeit 31 Schüler. Sie werden von drei Festangestellten und sieben Honorarkräften betreut.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung 16.10.2008