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Montag, den 07. Dezember 2009 um 10:22 Uhr

Glühwein ist der Renner auf dem Naundorfer Weihnachtsmarkt

Zum 17. Mal veranstaltete der Naundorfer Heimatverein gestern seinen Weihnachtsmarkt und zum 17. Mal gab es bei der Tombola ein Fahrrad als Hauptpreis. Volker Buschmann ist stolz darauf, dass in diesem Jahr fast 400 weitere Preise zusammengekommen sind. „Mein Schwager holt gerade noch ein paar Säcke Vogelfutter. Dann haben wir alles rein“, sagte der Vorsitzende des Vereins.

Traditionell am zweiten Adventssonntag stellt der Verein mit seinen Helfern den Markt auf die Beine. Zu denen gehören die evangelische Werkschule des Ortes und ihr Förderverein, die Kirchgemeinde Naundorf, der Umweltverein Grüne Welle mit seiner Ökostation und der Fischereiverein aus Raitzen. Dessen Vorsitzender Joachim Kayser hat 50 Forellen für den Räucherofen aus einem Gewässer bei Zeithain geordert. „Das bringt mal ein bisschen Abwechslung ins Angebot“, sagt er. Er und fünf weitere Mitglieder beteiligen sich zum fünften Mal beim Naundorfer Weihnachtsmarkt. Nach gut zwei Stunden hat er die Hälfte der Fische verkauft und ist optimistisch, den Rest auch noch an den Mann zu bringen.
Ebenfalls emsig verkauft wird am Stand der Naundorfer Kindertagesstätte Spatzennest. Leiterin Andrea Schwager bietet hier Schals, von den Kindern selbst gezogene Kerzen und Sterne an, die die Steppkes ebenfalls selbst gefertigt haben. „Der Heimatverein tut viel für den Ort und von dem Geld, was zum Weihnachtsmarkt reinkommt, profitiert dann wiederum der Ort. Ist doch Ehrensache, dass wir da mit von der Partie sind“, so Schwager weiter.
Neben Holunder in Form von Likör, Suppe, Saft und Gelee ist vor allem der Glühwein des Naundorfer Weihnachtsmarktes heiß begehrt. „Das genaue Rezept ist natürlich ein Vereinsgeheimnis. Aber es gibt keinen besseren, das wurde uns schon oft bestätigt“, sagte Volker Buschmann. Das liege zum einen daran, dass der Schuss Alkohol schon drinnen ist. „Wo gibts das heute denn noch für einen Euro?“. Zum anderen werde dem Wein ein Sud beigemischt, den Vereinsmitglied und Allgemeinmedizinerin Kerstin Gey anfertigt. Der besteht aus Tee, Früchten und Kräutern und gebe den Geschmack.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 07.12.2009