Presse 2011
Theaterinszenierung der Evangelischen Werkschule findet landesweit Beachtung Drucken E-Mail
Freitag, den 23. Dezember 2011 um 16:46 Uhr

Schöne neue Welt: Was passiert, wenn Computer unser Leben gänzlich dominierenSchöne neue Welt: Was passiert, wenn Computer unser Leben gänzlich dominieren, zeigen die Naundorfer Mittelschüler im diesjährigen Weihnachtsstück, geschrieben von Christina Jonke. Es wird auch bei den Landes-Theatertagen aufgeführt - als einziger Beitrag aus der Region Oschatz.

Text:Christian Kunze
Foto:Dirk Hunger
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 23.12.2011

 
Kritisch hinterfragt: Die schöne neue Welt Drucken E-Mail
Freitag, den 23. Dezember 2011 um 16:45 Uhr

Naundorfer Werkschüler bewältigen zwei Premieren an einem Tag / Akteure bei Sächsischen Landestheatertagen vertreten

Schulunterricht am Klapprechner, mit frei wählbaren Lernmodulen zum Herunterladen, ohne Mobbing, aber auch ohne Freunde und Kontrolle durch den Lehrer: Dies ist nur eine Möglichkeit, die Anna Riese, Sinah Haferkorn, Carmen Schneider und Rahel Knittel (von links) im Stück

Weg vom klassischen Märchenspiel, hin zu modernen Stücken: Die Theatergruppe der Evangelischen Werkschule geht neue Wege und wird dafür auch belohnt. Als einzige Schule aus der Region Oschatz ist die freie Mittelschule bei den Sächsischen Landestheatertagen vertreten. Und das völlig zurecht, wie ihre Inszenierung von Christina Jonkes "Gute alte Zeit - Schöne neue Welt" beweist.

Ein Hauch von George Orwell und Aldous Huxley ist am Mittwochabend in der Naundorfer Turnhalle zu spüren. Deren bekannteste Romane haben eindeutig Einfluss auf das, was die Werkschüler zeigen. "1984" und "Schöne neue Welt" sind die Werke, die Pate stehen für diese Geschichte, letzteres wird sogar im Titel direkt aufgegriffen.

Der Plot: Großmutter Eva besucht Tochter Marilyn und die beiden Enkeltöchter daheim. Das Trio ist im wahrsten Sinne des Wortes "abgeschirmt": Monitore bestimmen ihren Alltag, virtuell ist ihre Realität. Der krasse Blick in eine mögliche Zukunft unserer Gesellschaft zeigt das Leben als Suchmaschine, in dem der Computer alles steuert und das Internet soziale Kontakte de facto abgeschafft hat. Ein konsequent überspitzte Vision, aber jede Idee hat einen wahren Kern. Keiner weiß das besser als die vier Hauptdarstellerinnen Anna Riese, Sinah Haferkorn, Carmen Schneider und Rahel Knittel. Sie wachsen auf mit Mobilkommunikation, Facebook und Co., sind aber reif genug, um die Botschaft des Stücks überzeugend zu vermitteln. Beim Blättern in den Alben mit Papierfotos und dem Spieleabend am Ende des Stücks wird klar: Erinnerungen und Nächstenliebe kann man weder am Rechner erzeugen, noch im Internet bestellen. "Unsere Welt ist verrückt, das sollte uns aber nicht davon abhalten, das Leben zu genießen", lautet das Fazit, bevor der imaginäre Vorhang in der Turnhalle fällt.

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Theater in Naundorf: Kritisch, tierisch, märchenhaft Drucken E-Mail
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 09:27 Uhr

Doppelvorstellung am 21.Dezember: Werkschüler führen in der Turnhalle ein Kindermärchen und ein Stück für reifes Publikum auf

Noch sind nicht alle Kulissen und Kostüme fertig, aber die Akteure sind bereit für das diesjährige Weihnachtstheater in Naundorf: Jacqueline Jentzsch (vorn links) probt mit den Schülern das Stück Gleich zwei Stücke erwarten Freunde des Theaters dieses Jahr in der Turnhalle Naundorf. Die Evangelische Werkschule im Ort zeigt am 21.Dezember um 10 und 17 Uhr jeweils eine Inszenierung. Die freischaffende Theaterpädagogin Jacqueline Jentzsch, die beide Stücke mit den Kindern einstudiert, erklärt, weshalb die Arbeit dieses Jahr für alle Beteiligten ein Novum ist. "Im vergangenen Jahr spielten wir quasi zwei Stücke in einem mit modernen und klassischen Schneewittchen-Elementen. Das überforderte viele der jüngsten Zuschauer. Deshalb gibt es dieses Mal am Vormittag ein Kindermärchen und am frühen Abend ein anderes Stück, das vor allem Jugendliche und Erwachsene zur Zielgruppe hat." Aufgeführt werden soll beides auch wieder bei den Kindertheatertagen in Döbeln, so Jentzsch.

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Weihnachtstheater für Große und Kleine Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 18:22 Uhr

Das Theaterteam der Mittelschule "Freie Evangelischen Werkschule" in Naundorf zeigt in diesem Jahr gleich zwei verschiedene Stücke. Am Mittwoch, dem 21. Dezember finden ihre Aufführungen um 10 und um 17 Uhr statt. Am Vormittag sind vor allem die Kinder eingeladen, dann wird das Märchen "Kirikus und die Körner der Zufriedenheit" in fünf Aufzügen gezeigt. Die Szenen spielen im Tierreich und erinnern an eine Fabel, denn Tiere sind die Handlungsträger. Die Helden des Märchens sind ebenfalls klein, so wie die potenziellen Zuschauer: Ameise, Maus, Schnecke und Specht spielen unter anderem die Hauptrollen darin, teilt Theaterpädagogin Jacqueline Jentzsch mit. Sie studiert das Stück gemeinsam mit den Kindern ein. Am späten Nachmittag dann sind vor allem Jugendliche, junge Erwachsene und alle anderen Interessierten eingeladen, wenn es heißt "Gute alte Zeit - Schöne neue Welt". Wie im Titel bereits angedeutet wird, beschäftigt sich die hier erzählte Geschichte mit den Begleiterscheinungen der neuen Medien. Der zugespitzte Blick auf unsere Zukunft, der darin geboten wird, soll vor allem Denkanstöße liefern, so Jacqueline Jentzsch.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 15.12.2011

 
Naundorfer Gemeindeblatt Ausgabe 12-2011 Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Weihnachtstheatertag 21.12.2011

Auch in diesem Jahr lädt die Evangelische Werkschule Naundorf zu einem besonderen Weihnachtstheatertag in der Sporthalle in Naundorf ein. Dazu hat sich das Theaterteam eine Überraschung einfallen lassen.

Um 10.00 Uhr startet die erste Theateraufführung speziell für unsere Jüngsten mit dem „Kirikus und die Körner der Zufriedenheit“, ein Weihnachtsmärchen, das man sich nicht entgehen lassen sollte - eine wundervolle Fantasiegeschichte und ein amüsantes Happy End.

Um 17.00 Uhr wird es dann inhaltlich etwas anspruchsvoller in der Inszenierung: „Gute alte Zeit – Schöne neue Welt". Hier erwartet das Publikum eine witzige Spiegelung unserer virtuellen Alltagsgewohnheiten und deren Spätfolgen, es sei denn, wir schaffen es, rechtzeitig auszusteigen ... Unterhaltung vom Feinsten!

Quelle: Naundorfer Gemeindeblatt Ausgabe Nr. 12 2011

 
Mittagessen nach Schülerwunsch Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 08:00 Uhr

Werkschule Naundorf: Einmal pro Woche entscheiden die Jugendlichen, was auf den Tisch kommt

Eric Vesper, Dominik Fischer und Richard Winkler (von links) haben die Küche in Beschlag genommen und bereiten Mittagessen für die Mitschüler zu. Foto: Dirk HungerZum Schulessen gibt es unterschiedliche Ansichten. In der freien Evangelischen Werkschule Naundorf entscheiden einmal pro Woche die Schüler, was auf den Tisch kommt - und bereiten es auch zu.

Dominik Fischer schneidet Fleisch für die Vorspeise, Richard Winkler brät Zwiebeln für den Hauptgang an. Dienstags gehört die Küche in Naundorf den Schülern. In Gruppen planen sie Essensversorgung, kaufen ein und verarbeiten die Zutaten. Der Schülerkochtag ist seit diesem Schuljahr fester Bestandteil im Lehrplan der freien, staatlich anerkannten Mittelschule. "Als Koch-Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, erfreute sich das Angebot immer größerer Beliebtheit. Wir haben uns entschlossen, es verbindlich für alle Schüler aufzunehmen", so Schulleiterin Ruth Möbius.

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Standpunkt Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 07:55 Uhr

Selbst entscheiden, was aufgetischt wird 

Eintönig, ungesund, und schon gar nicht lecker - Vorurteile über die Essensversorgung in Kindergärten und Schulen gibt es viele. Doch sucht man nach Alternativen, findet sich nur wenig. Mit dem Schülerkochtag geht die Evangelische Werkschule in Naundorf neue Wege. Einmal pro Woche haben die Schüler die Herrschaft über den Kochlöffel. Meckern über die Qualität des Mittagessens ist seither dienstags Fehlanzeige. Mit der Entscheidung über ein Drei-Gänge-Menü erlernen die jungen Menschen so nicht nur hauswirtschaftliche Fähigkeiten. Auch die erworbenen Kenntnisse aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Mathematik finden beim Einkaufen, Abmessen, Wiegen und Zubereiten ihre praktische Anwendung. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Jungen wie Mädchen erfahren, dass richtig kochen zwar einen Vormittag Arbeit macht. Die Resultate sind - im Gegensatz zu Tütensuppe und pappiger Tiefkühlpizza - lecker und gesund.
Von Christian Kunze

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 08.12.2011

 
Bildung ganzheitlich erfahrbar machen Drucken E-Mail
Freitag, den 18. November 2011 um 16:00 Uhr

Evangelische Werkschule Naundorf lädt am 26. November interessierte Eltern und Kinder zum Kennenlernen ein

Einen Vormittag zum Kennenlernen für neugierige Viertklässler und ihre Eltern bietet die Evangelische Werkschule in Naundorf am 26. November an. Von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr haben sie Gelegenheit, mit den Pädagogen zu singen, zu werkeln, zu sprechen und auch zu tanzen und damit die Schule zu erleben und zu begreifen.

"Anders als beim Tag der offenen Tür, wo man kommen und gehen kann wenn man will, empfiehlt es sich, beim Werkschultag von Anfang bis Ende dabei zu sein", sagt die Vorsitzende des Werkschulvereins, Uta Riese. Nach einer gemeinsamen Ankommensrunde gehen Eltern und Kinder getrennte Wege. Während die Großen mit der Schulleitung sprechen, haben die Kleinen Gelegenheit, die Schule kennen zu lernen.

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In Naundorf miteinander in Bewegung kommen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 09:24 Uhr

Uta Rieses Volkstanzwerkstatt bringt tanzinteressierte Menschen zusammen / Obolus als Spende für Evangelische Werkschule

Im Kreis, paarweise oder einzeln - Volkstanz hat viele Facetten. Diese kennen zu lernen, lädt Uta Riese regelmäßig in die Werkschule nach Naundorf ein. Foto: S. Bartsch

Miteinander in Bewegung kommen" lautet das Motto von Uta Rieses Volkstanzwerkstatt. Seit Beginn des neuen Schuljahres lädt die Lehrerin und Tanztherapeutin dazu wieder in die freie evangelische Werkschule nach Naundorf ein. Im Jahr 2008 als Möglichkeit der Begegnung zwischen den Eltern der Werkschule und der freien evangelischen Grundschule "Apfelbaum" geplant, findet die Werkstatt inzwischen auch weitere Interessenten.

Mit ihrem Angebot möchte die Mahliserin dafür sorgen, dass die Menschen sich kennen lernen und ihrer Freude an Bewegung zusammen Ausdruck verleihen können. "Wer mitmachen will, muss kein Profitänzer sein, im Gegenteil, hier treffen sich fast ausschließlich Laien", sagt sie.

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