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Bildung ganzheitlich erfahrbar machen Drucken E-Mail
Freitag, den 18. November 2011 um 16:00 Uhr

Evangelische Werkschule Naundorf lädt am 26. November interessierte Eltern und Kinder zum Kennenlernen ein

Einen Vormittag zum Kennenlernen für neugierige Viertklässler und ihre Eltern bietet die Evangelische Werkschule in Naundorf am 26. November an. Von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr haben sie Gelegenheit, mit den Pädagogen zu singen, zu werkeln, zu sprechen und auch zu tanzen und damit die Schule zu erleben und zu begreifen.

"Anders als beim Tag der offenen Tür, wo man kommen und gehen kann wenn man will, empfiehlt es sich, beim Werkschultag von Anfang bis Ende dabei zu sein", sagt die Vorsitzende des Werkschulvereins, Uta Riese. Nach einer gemeinsamen Ankommensrunde gehen Eltern und Kinder getrennte Wege. Während die Großen mit der Schulleitung sprechen, haben die Kleinen Gelegenheit, die Schule kennen zu lernen.

Uta Riese ist wichtig, dass Eltern wie auch Kinder die Schule als Raum begreifen, der Bildung ganzheitlich erfahrbar macht. Nicht nur der Geist solle gebildet werden. Körper, Herz und Seele gehören ebenso dazu. Der Werkschultag soll helfen, das den Besuchern nah zu bringen.

"Der Weg ist das Ziel", lautet ein bekanntes Sprichwort. Uta Riese möchte dies gern auf die Schule anwenden und macht deutlich: "Oft schauen wir zu schnell, wenn es um die Entscheidung des Bildungsweges für unsere Kinder geht. Das Ziel steht dabei an erster Stelle. Doch sollten wir nicht das Hauptaugenmerk auf die Zeit legen, die das Kind im Schulsystem verbringt? Egal ob neun, zehn, zwölf oder 13 Jahre - es ist in jedem Fall viel Lebenszeit."

Die acht fest angestellten Pädagogen sowie vier Honorarkräfte der Werkschule Naundorf sehen die Eltern als Partner, die das Schulleben mitgestalten. Auch sie sollen einen Blick dafür entwickeln, dass ihr Sohn oder ihre Tochter nicht "verbildet" wird.

Gemeinsam nur, so Uta Riese, könne man an der Gestaltung des Projektes "Werkschule" arbeiten. Dass diese auch die Schüler anstreben, zeigt der Stundenplan im Lehrerzimmer. "Darüber steht diagonal geschrieben das Wort ‚Glücklichsein‘. Ein Bild, dem ich vertraue und das mich ermutigt", so Uta Riese.
cku

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 18.11.2011