Startseite Presse 2012 Mit Gummibärchen in die Ferien entlassen
Mit Gummibärchen in die Ferien entlassen Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Februar 2012 um 14:39 Uhr

Gottesdienst für Kinder der Evangelischen Werkschule Naundorf zum Abschluss des Schulhalbjahres

Für ihre Mitschüler und Lernbegleiter gestalten die Schülerinnen und Schüler der Werkschule Naundorf einen Gottesdienst in der Kirche. Foto: Uta RieseSüßigkeiten haben in der Kirche wahrlich Seltenheitswert. Für die Schülerinnen und Schüler der Freien Evangelischen Werkschule in Naundorf gab es gestern Mittag etwas nicht Alltägliches geboten: Gummibärchen zur Stärkung vor den Winterferien als Abschluss des gemeinsamen Gottesdienstes im Ort. Diese waren eine willkommene Abwechslung und halfen auch gleich dabei, das Schneetreiben und die Kälte vor und in der Kirche etwas leichter zu ertragen.

Gemeinsam mit der Naundorfer Pfarrerin Christina Moosdorf, Kantor Matthias Dorschel aus Oschatz und dem Leipziger Musikwissenschaftler und Pädagogen Gleb Nasekin, der an der Orgel sein Improvisationstalent darbot, gestalteten die Kinder der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 die Stunde in der St. Katharinenkirche in Naundorf, zu der auch Vertreter des Evangelischen Werkschulvereins und Lehrer erschienen waren. "Die Idee der süßen Naschereien zum Abschluss des ersten Schulhalbjahres kam aus den unteren Klassenstufen", berichtete Christina Moosdorf. Somit waren alle Schüler in die Vorbereitung der Feierstunde involviert. Neben dem Zurückschauen auf das bisher Erreichte und Geleistete im Schulalltag soll der Gottesdienst auch dabei helfen, Kraft zu sammeln für das, was vor Lehrern, Eltern und Schülern liegt. "Am Tag nach dem Gottesdienst erfolgen dann traditionell die Gespräche zwischen Kindern, ihren Lernbegleitern und den Eltern. Diese sollen dabei helfen, Entscheidungen und Bewertungskriterien der Lehrkräfte noch transparenter zu machen und die erzielten Leistungen zusammen zu reflektieren", sagt Gabriele Schneider, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim Werkschulverein.

Text:Christian Kunze
Foto:Uta Riese
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 10.02.2012