Startseite Presse 2012 "Sie versuchen, das Beste aus den Kindern zu kitzeln"
"Sie versuchen, das Beste aus den Kindern zu kitzeln" Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. März 2012 um 18:30 Uhr

OAZ-Frühstückskorb für die Lehrerinnen und Lehrer der Freien Evangelischen Werkschule in Naundorf

Der OAZ-Frühstückskorb als morgendliche Überraschung an das Team der Freien Evangelischen Werkschule in Naundorf: Birgit Gey (3. von rechts) gehört als Mitglied des Elternrates zu denen, die den Vorschlag eingereicht haben. Foto: Sven BartschNaundorf. Sie haben sich für den anderen Weg des Lernens entschieden: Die Pädagoginnen und Pädagogen der Freien Evangelischen Werkschule in Naundorf begleiten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10. Seit der staatlichen Anerkennung als Ersatzschule darf die Mittelschule auch selbst Prüfungen nach dem Sächsischen Lehrplan durchführen.

Das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, die Kooperation mit den Mitgliedern des Werkschulvereins und weiteren Förderern und nicht zuletzt die besonders intensiv ausgeprägte Zusammenarbeit mit den Eltern ihrer Schüler zeichne die Arbeit an der Schule aus, sagt Yvonne Jung vom Elternrat. Stellvertretend für das Gremium sagt sie: "Das Team der Werkschule, zu der ich auch die Sekretärin und das technische Personal zählen möchte, haben sich für ihren Einsatz für die Lernerfolge der Jungen und Mädchen das OAZ-Frühstück redlich verdient. Allen voran die Lehrer investierten viel ihrer Freizeit, und versuchen auch nach dem Unterrichtsschluss das Beste aus unseren Kindern heraus zu kitzeln."

Auch Birgit Gey aus Merkwitz engagiert sich im Elternrat. Die Mutter schätzt die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal in Naundorf. "Es fällt nicht immer leicht, alle Facetten des alternativen Konzepts sofort zu erfassen. Die gesteckten Erwartungen der Lehrer an sich selbst sind sehr hoch. Als Elternteil kann man stets ohne Bedenken seine Meinung einbringen. In der Diskussion ist das Team unter Führung von Ruth Möbius jedoch auch bereit, eigene Fehler einzugestehen", hebt Birgit Gey hervor.

Christian Kunze
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 07.03.2012