Startseite Presse 2012 Naundorfer Gemeindeblatt Ausgabe 01-2012
Naundorfer Gemeindeblatt Ausgabe 01-2012 Drucken E-Mail
Freitag, den 13. Januar 2012 um 00:00 Uhr

Rückblick und Einblicke zum Tag der offenen Tür am 21. Januar 2012

Der Tag begann mit Regen, Wind und Kälte. Doch in der Turnhalle Naundorf wurde seit Tagen aufgebaut, geprobt, Licht, Musik und Ton eingestellt. Fleißige Helfer richteten alles her für den Theatertag der Evangelischen Werkschule. Und dann war es soweit. Die Kinder umliegender Grundschulen, Kindergärten und interessierte Eltern, Großeltern und Freunde ließen sich vom Wetter nicht abhalten und fanden sich am Vormittag ein. Die Matten und Stühle waren besetzt und schon ging es los. Mit Licht und Tanz kleine Mäuse, die zufrieden und glücklich waren. Doch Kirikus war es nicht. Er meckerte nur herum. Und so beschlossen die Mäuse, Kirikus loszuschicken, um die Körner der Zufriedenheit zu suchen. Am Ende hat Kirikus sie gefunden und alle Mäuse konnten mit den kleinen und großen Gästen des Theaters tanzen und glücklich sein. Am Nachmittag sah es ganz anders aus. Eine Wohnung war zu sehen mit allen technischen Raffinessen. Videoleinwand zum Telefonieren, Kinder, die per Internet unterrichtet werden, Einkaufen nur im Netz, selbst das Essen kam per Internetbestellung. Ein persönlicher Kontakt und Mitmenschlichkeit waren nicht gewünscht, und so lebte jeder für sich. Am Ende stand die Frage, ob das unsere Zukunft ist und ob wir das so wollen?

Die Schüler und Schülerinnen haben zwei gelungene Werke aufgeführt und gaben so einen Blick in die Arbeit der Theatergruppe und der Schule frei.

Zum Tag der offenen Tür am 21. Januar 2012 sollen viele Blicke sich öffnen. Die Evangelische Werkschule zeigt sich in vielfältiger Weise in der Zeit von 9.30-13.00 Uhr. So wird die Theatergruppe kleine Spielszenen aufführen, in der Holzwerkstatt kann gewerkelt werden, in der Druckerei sollen Karten entstehen und natürlich kann sich jeder in den Lernwerkstätten umsehen und das andere Lernen selbst ausprobieren.

Denn probieren geht vor studieren und die eigene Erfahrung sagt mehr aus als die Erzählungen und Berichte anderer.

Seien Sie also ganz herzlich willkommen und sehen Sie sich um.

Elisabeth Däbritz, Vereinsvorstand

Quelle: Naundorfer Gemeindeblatt Ausgabe Nr. 01 2012