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Freie Oberschule nimmt den roten Faden wieder auf Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. September 2014 um 09:17 Uhr

Schulauftaktgottesdienst: Evangelische Werkschule in Naundorf begrüßt neue Schüler und Lehrkräfte

Neue Schüler und neue Lehrkräfte der Werkschule haben sich vor der Kirche in Naundorf versammelt. Foto: Dirk HungerKennen Sie das? Mitten in einem Gespräch vergessen Sie plötzlich, was Sie sagen wollten? Sie haben einfach den Faden verloren! Wie man es schafft, "den Faden wieder aufzunehmen", egal ob kleine, schmale, dünne Fäden oder den großen roten Faden für die Lebensplanung, darüber sprach Religionspädagoge Mario Dietze am Sonntag beim Schulauftaktgottesdienst der Freien Evangelischen Werkschule. Ebenfalls mitgestaltet hatten die feierliche Aufnahme der neuen Schülerinnen und Schüler Elisabeth Däbritz vom Vorstand des Werkschulvereines und Naundorfs Pfarrerin Christina Moosdorf. Die Schulanfänger der Kirchgemeinde wurden im Rahmen dieses Gottesdienstes in der Katharinenkirche im Zentrum Naundorfs vorgestellt.

Den verlorenen Faden neu aufgenommen haben Schulleitung und Verein Mitte des vergangenen Jahres nach dem Trägerwechsel. "Der Neuanfang kann als gelungen betrachtet werden, wenn man sich die Entwicklung unserer Schülerzahlen anschaut", sagte Schulleiterin Angelika Gollmer dieser Zeitung. "Wir haben zu Beginn des neuen Schuljahres insgesamt 16 neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen können, sieben davon in der Klassenstufe 5, die anderen sind Quereinsteiger in den Jahrgängen 6 bis 10. Im Verlauf des letzten Schuljahres hatten wir zwölf Quereinsteiger, acht davon im zweiten Schulhalbjahr. Insgesamt lernen jetzt 61 Schüler in Naundorf und zusätzlich gibt es eine Probebeschulung", nennt Gollmer Zahlen zum Schulstart an der staatlich anerkannten Oberschule in freier Trägerschaft.

Nach dem Gottesdienst, an dem nicht alle neuen Schüler und deren Eltern teilnahmen, gab es auf dem Schulgelände noch einmal die Gelegenheit zum regen Austausch. In Augenschein genommen haben die Gäste, Eltern, Schüler und andere Partner der Schule auch die baulichen Veränderungen, die während der Sommerferien geschahen. Die Feuertreppe ist die offensichtlich sichtbarste davon. Außerdem wurde am Altbau ein neuer Notausstieg am Fachkabinett für den Chemieunterricht geschaffen.

Text: Christian Kunze
Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung 02.09.2014