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Miez, mauz, schluck - und weg war der böse Zauberer Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. Dezember 2014 um 22:07 Uhr

Miez, mauz, schluck – und weg war der böse Zauberer…

Wie jedes Jahr Anfang Dezember verwandelte sich die Turnhalle in Naundorf in ein Theater. Die Schüler probten und bauten für die Aufführung des Märchens "Der gestiefelte Kater". Der hieß diesmal Stanislaus. Am 4. Dezember war der große Tag: Zur 1. Aufführung am Morgen, zu welcher immer Kindergärten und Grundschulen eingeladen werden, war kein Platz mehr zu haben. Und auch zur Abendveranstaltung war die Halle gut gefüllt. "Applaus!" Ich liebe das Märchen vom gestiefelten Kater – vor allem, wenn er Stanislaus heißt und mit Theatermusik, Dampf und Lichteffekten daher kommt. Ein Erlebnis! Ich als Schülervater bin froh über dieses Projekt, das einmal jährlich am Anfang des Schuljahres den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, gaben- und interessenbezogen ein kreatives Gesamtwerk auf die Beine zu stellen: Rollen schreiben – oder umarbeiten, Schauspieler sein – in großen oder lieber erstmal kleineren Rollen; Tontechnik, Lichttechnik, Bühnen- und Kulissenbau, Werbung, Maske und Kostüme – viele unterschiedliche Aufgaben. Eben ein Gemeinschaftswerk, an dem ich wachsen und mitarbeiten kann, je nachdem, wo ich als junger Mensch meine Stärken sehe und was ich mir zutraue. Genug Herausforderung ist es immer. ––– Nicht jeder will und kann auf der Bühne stehen; manche arbeiten lieber im Hintergrund, und sind doch genauso wichtig. Eine Lebenserfahrung. Begleitet von erfahrenen Theaterpädagogen, dem Lehrerteam der Werkschule und sogar ehemaligen Werkschülern ist das Theaterprojekt immer wieder eine tolle Sache. Ich habe den Eindruck, dass das Projekt meinem Kind guttut und es voranbringt. Markus Gnaudschun Schülervater und Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss des Ev. Werkschulvereins Naundorf